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Diskussion:Contact (1997)

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Carl Sagan als Koproduzent und Drehbuchautor?

Laut IMDb sollte er eine Rolle genauso beim Schreiben des Drehbuchs wie auch bei der Produktion gespielt haben. Da er bereits im Dezember 1996 starb, habe ich dies im Artikel lieber nicht erwähnt - weiß jemand Genaueres dazu? AN 06:50, 9. Aug 2005 (CEST)

Sagan hatte in der Produktionsphase des Films am Drehbuch mitgearbeitet und war auch als Produzent tätig, starb jedoch bevor der Film vollendet wurde. Deine Informationen sind also soweit korrekt. Grüße, --NiTen (Discworld) 12:42, 9. Aug 2005 (CEST)

Welches wars denn nun?

Very Large Array#Medien --85.183.243.152 08:59, 17. Jun 2006 (CEST)

Das Very Large Array kommt auf jeden Fall zu Beginn des Films vor. Ich verstehe die Frage jedoch nicht ganz. Das schließt jedenfalls nicht aus, dass später auch andere reale Plätze gezeigt werden, der Verweis auf das Arecibo-Observatorium ist ebenfalls korrekt. --NiTen (Discworld) 09:23, 17. Jun 2006 (CEST)

Audio

gibts zufällig ne Quelle für das Signal? als MP3 oder in einem anderen Format? ;)

http://contact-themovie.warnerbros.com
http://contact-themovie.warnerbros.com/sound.html
http://contact-themovie.warnerbros.com/message.au --Astrobroker 21:10, 18. Apr. 2007 (CEST)

Primzahlen

Was is denn nun damit wieder gemeint? Es gibt unendlich viele... Wie können die ALLE in dieser Botschaft enthalten sein?

-- Beginn des Auszuges --
FISHER
Ok, 101. The pulse sequenced through every prime number between 2 and 101.
WILLIE
Who we gonna call now?
ELLIE
Everybody.
-- Ende des Auszuges --
Quelle: http://www.scifiscripts.com/msol/contact.txt --Astrobroker 20:51, 18. Apr. 2007 (CEST)


Alle kommen nicht vor. Es geht jedoch um folgendes: Die meisten Zahlenreihen kommen irgendwie in der Natur vor: Die Fibonacci - Zahlen, die Vielfachen einer bestimmten Zahl etc etc. Ein regelmäßiges Funksignal kann natürlichen Ursrungs sein (vgl. Entdeckung der Neutronensterne). Eine natürliche Quelle, die die ersten fünf oder zehn Primzahlen aussendet, ist jedoch wesentlich unwahrscheinlicher.

Der Name von Mr. Hadden und sein Reichtum

Irgendwann ist mir in den Sinn gekommen, dass der Name des Großindustriellen S. R. Hadden eine Anspielung auf dessen Reichtum und Macht enthalten könnte, denn auf englisch liest er sich wie der Name des in der Bibel erwähnten assyrischen Königs Asarhaddon.--Slow Phil 15:53, 27. Nov. 2006 (CET)

Ohne eine Quelle, die diesen Zusammenhang stützt, bleibt es Spekulation und gehört damit nicht in den Artikel. Grüße,

Frage des Glaubens

Filmdialog: Befragung der Kandidaten (Auszug) Quelle: DVD Contact (Special Edition), Übersetzungs-Sprache: deutsch

-- Beginn des Auszuges --

Mr. Joss: Glauben Sie an Gott, Dr. Arroway?

Dr. Arroway: Als Wissenschaftlerin urteile ich aufgrund empirischer Beweise und in dieser Frage gibt es weder Fakten dagegen noch dafür.

Kommission/Gremium: Das heißt, ihre Antwort würde lauten, daß Sie nicht an Gott glauben...

Dr. Arroway: Ich ... ich verstehe nicht, was die Frage für eine Relevanz hat.

Kommission/Gremium: Dr. Arroway, 95 Prozent der Weltbevölkerung glauben an irgendein übergeordnetes Wesen in welcher Form es auch sei. Ich finde, das gibt der Frage sehr wohl eine Relevanz.

Kommission/Gremium: Dr. Arroway...

Dr. Arroway: Ich glaube ... ich glaube ich habe die Antwort auf die Frage gegeben.

-- Ende des Auszuges --

„[...] Im Unterschied zur starken Form des Atheismus schließt der Agnostizismus nicht grundsätzlich die Möglichkeit der Existenz transzendenter Wesen oder Prinzipien aus. [...]“ Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Agnostizismus&oldid=28795472 (abgerufen am 22. Mär. 2007) --Astrobroker 10:36, 22. Mär. 2007 (CET)

So kann man durch Weglassen bestimmter Informationen die Tatsachen verdrehen. Nach diesem Dialog folgen nämlich noch einige Sätze, die du hier nicht nennst, die ich (da mir die DVD aktuell nicht vorliegt) aber auch nicht korrek ergänzen kann. Es steht ja aber auch schon da, dass die Kommission betont: „Das heißt, ihre Antwort würde lauten, daß Sie nicht an Gott glauben...“ Danach folgt dann eine Aussage, dass sie nicht der richtige Repräsentant für die gesamte Erdbevölkerung sein könne, wenn sie nicht gläubig ist. Sie wird also aus diesem Grund abgelehnt und nicht etwa, weil sie die Relevanz der Frage nicht versteht. Daher ist die Aussage „Die Agnostikerin Dr. Arroway wird abgelehnt, weil sie die Relevanz der Frage nach ihrem Glauben an Gott in diesem Zusammenhang nicht versteht.“ absolut falsch.
Gruß, --NiTen (Discworld) 07:44, 23. Mär. 2007 (CET)
Nach der Aussage der Kommission „Das heißt, ihre Antwort würde lauten, daß Sie nicht an Gott glauben...“ folgt die Aussage Dr. Arroways: „Ich ... ich verstehe nicht, was die Frage für eine Relevanz hat.“. Drei Punkte stehen im Auszug für Pausen, nicht für Auslassungen. --Astrobroker 12:46, 23. Mär. 2007 (CET)
Schon klar, aber wegen dieser Antwort wird sie nicht abgelehnt. Die Aussage ist ja auch nur eine ausweichende Antwort, letzlich ist jedem klar, dass sie nicht besonders gläubig ist, höchstens technikgläubig. Und aus diesem Grund wird sie abgelehnt, weil sie eben nicht gläubig ist und damit in den Augen der Kommission nicht die Menschheit vertreten kann, die zum Großteil an ein übergeordnetes Wesen glaubt. Eine entsprechende Aussage der Kommission folgt kurz nach oben zitiertem Dialog. Und diese lässt du weg, daher mein Hinweis auf die Auslassungen. Sie wird jedenfalls nicht abgelehnt (und so liest es sich in deiner Version), weil sie die Relevanz der Frage nach ihrem Glauben oder Nichtglauben nicht versteht.
--NiTen (Discworld) 13:29, 23. Mär. 2007 (CET)
Im Anschluss an den Auszug folgt die Szene, in der Ellie Arroway in einem Zimmer mit einem Fernseher der Rede von David Drumlin (vor der Kommission - I.M.C. Selection Hearings) zuhört. Es mag sein, dass Ellie Arroway abgelehnt wird, weil David Drumlin, Palmer Joss und/oder die Kommission vermuten bzw. mutmaßen, dass Ellie Arroway nicht an Gott glaubt. --Astrobroker 15:07, 23. Mär. 2007 (CET)
Richtig und in genau dieser Szene äussert sich Drumlin (falls ich nicht irre), dass der Vertreter in jedem Fall gläubig sein müsse, um die Menschheit angemessen vertreten zu können. Damit wird ja zumindest indirekt klar, dass Ellie Arroway aus diesem Grund abgelehnt wurde. Später wird außerdem noch enthüllt, dass Palmer Joss andere Beweggründe hatte, gegen sie zu stimmen. Sie wird jedenfalls nicht abgelehnt, weil sie die Relevanz einer bestimmten Frage nicht verstandt. --NiTen (Discworld) 17:09, 23. Mär. 2007 (CET)
Drumlin ist als Kandidat nicht Teil der Kommission (sofern die Kommission unabhängig war - was bezweifelt werden kann, falls - wie von Dir angedeutet - Drumlin selbst die Auswahlkriterien festgelegt haben sollte). Und falls Joss andere Beweggründe gehabt haben sollte, gegen Arroway zu stimmen, würde dies ebenfalls die These schwächen, dass Arroway abgelehnt wurde, weil sie (angeblich) nicht an Gott glaubt... --Astrobroker 17:45, 23. Mär. 2007 (CET)
Die Relevanz der Frage bestätigt ja schon die Kommission, dazu müsste nicht Drumlin irgendwelche Kriterien festlegen. Und das Joss aus anderen Gründen gegen sie stimmt, schwächt deine These so viel oder so wenig wie die meine. Letzlich geht es um die Spiritualität des Repräsentanten und nicht um das Ausweichen der Frage danach. Dass Arroway nicht gläubig ist, wird an vielen Stellen im Film deutlich, und es ist IMHO auch offensichtlich, dass dies der Grund für die Ablehenung ist. Für mich dann hier EOD, da wir uns im Kreis drehen. --NiTen (Discworld) 18:21, 23. Mär. 2007 (CET)
Da Du die Diskussion beendest, werde ich den Artikeltext wie folgt ändern: „Die Agnostikerin Dr. Arroway wird von der Kommission abgelehnt. Stattdessen soll Dr. Drumlin als Repräsentant einer mehrheitlich gläubigen Menschheit die Reise antreten, aber während eines Testlaufs wird die Maschine durch die Bombe eines religiösen Fanatikers zerstört. Dabei stirbt auch Dr. Drumlin.“ Einwände? --Astrobroker 18:34, 23. Mär. 2007 (CET)
Mit dieser Version kann ich leben. :-) Gruß, --NiTen (Discworld) 16:28, 24. Mär. 2007 (CET)


95% der Erdbevölkerung:

Hallo, weiß nicht ob das hierher gehört, wußte aber grad nicht mit wem ich das sonst Diskutieren sollte... Aber sind 95% der Erdbevölkerung die an eine höhere Macht wie einen Gott glauben nicht etwas übertrieben??? Ich kann mir gut vorstellen, dass die Amerikaner das so sehen, Aber ich dachte dass zumindest die Buddhisten nicht explizit an einen Gott glauben (wenn auch möglicherweise nicht verneinen?)

LOL, man sollte nicht alles glauben, was Hollywood-Drehbuchautoren so schreiben. Die Aussage ist natürlich Blödsinn.--84.57.160.5 22:26, 22. Nov. 2007 (CET)

Ockhams Rasiermesser

Astrobroker weist die beiden von mir eingefügten Halbsätze (die fett markierten)...

Ein weiteres Motiv des Films ist das wissenschaftliche Prinzip Ockhams Rasiermesser. Dieses besagt, dass von mehreren Theorien, die den gleichen Sachverhalt erklären sollen, die simplere Theorie die wahrscheinlichere sei. Ellie Arroway argumentiert damit in philosophischen Diskussionen mit Palmer Joss. Anhand Ockhams Rasiermesser lasse sich die Existenz eines höheren Wesens für unwahrscheinlich erklären, weil der Wunsch der Menschen nach höheren Mächten eine simplere Erklärung für deren Gläubigkeit darstelle. Palmer Joss erkennt diesen Grundsatz im Streitgespräch mit Ellie nicht an. Umgekehrt wird Ellies eigene Erfahrung mit höheren Wesen von Skeptikern als unwahrscheinlich beziehungsweise unglaubwürdig eingeschätzt; im Gegensatz zu Palmer Joss erkennt Ellie diesen Grundsatz auch dann noch an, als er sich sehr zu ihrem Nachteil auswirkt.

..ohne Diskussion als "Spekulation" zurück und revertiert sie. Also gut, um solch hohen skeptischen Ansprüchen gerecht zu werden, folgt hier zum Beleg eine Transkription der Schlussszene des Films, in der Ellie Ockhams Rasiermesser auch dann noch anerkennt, als er sich sehr stark zu ihrem Nachteil auswirkt, da sie mit ihren ehrlichen Antworten ihr Lebenswerk (Suche nach außerirdischem Leben) und ihren Beruf (drohendes Karriereende, Verlust der wissenschaftlichen Reputation) aufs Spiel setzt. In dieser Szene sitzt die Protagonistin des Films, Ellie Arroway (gespielt von Jodie Foster) vor einem hochnotpeinlichen Untersuchungsausschuss und steht ihrem Widersacher Mr. Kitz (gespielt von James Woods) Rede und Antwort:

Ellies Haltung

Mr. Kitz: Doctor, are you familiar with the scientific precept known as Occam's razor?
Ellie: Yes. It means that all things being equal, the simplest explanation tends to be the right one.
Kitz: Exactly. Now. You tell me, what is more likely here: That a message from aliens results in a magical machine that whisks you away to the center of the galaxy to go windsurfing with dear old dad and then a split second later returns you home without a single shred of proof. Or: That your experience is the result of being the unwitting star in the farewell performance of one, S. R. Hadden, a man with the means, the motive and the opportunity to play you and indeed the rest of us as pawns in the biggest, the most elaborate, the most expensive hoax of all time?
Congressman: Dr. Arroway. You come to us with no evidence, no record, no artifacts, only a story that, to put it mildly, strains credibility. Over half a trillion dollars were spent, dozens of lives were lost. Are you really gonna sit there and tell us we should just take this all - on faith?
Kitz: Please answer the question, doctor.
Ellie: Is it possible that it didn’t happen? Yes. As a scientist I must concede, I must volunteer that...
Kitz: Wait a minute, let me get this straight: You admit that you have absolutely no physical evidence to back up your story?
Ellie: Yes.
Kitz: You admit that you have very well may have hallucinated this whole thing?
Ellie: Yes.
Kitz: You admit that if you were in our position, you would respond with exactly the same degree of incredulity and skepticism?
Ellie: Yes.
Kitz: Then why don't you simply withdraw your testimony and concede that this journey to the center of the galaxy in fact never took place?
Ellie: Because I can't... I had an experience... I can't prove it. I can't even explain it... But everything I know as a human being, everything that I am tells me that it was real...

Mit diesen Worten beginnt Ellies (übrigens wunderschöner!) Schlussmonolog, in dem sie mit sehr persönlichen Worten ihr Erlebnis schildert, dabei aber ihr vorangegangenes Anerkenntnis von Ockhams Rasiermesser völlig unangetastet lässt. Der Zuschauer erfährt übrigens eine Minute später, dass Mr. Kitz ein entscheidendes Indiz zurückhält; weder Ellie noch der Untersuchungsausschuss haben eine Ahnung davon, dass Ellies Version der Ereignisse unter Einbeziehung von Ockhams Rasiermesser eben genau nicht hätte zurückgewiesen werden dürfen. (Auch der Zuschauer erfährt dies erst ein paar Minuten später.) Mr. Kitz, einer ihrer Antogonisten in diesem Film, weiß es und hält diese Information bewusst zurück. <Sarkasmus>Typischer Politiker eben.</Sarkasmus> Tragisch, sowas...

Dieser dramaturgische Kunstgriff wird in Carl Sagans gleichnamiger Romanvorlage noch weiter auf die Spitze getrieben: Dort sitzen sogar 5 oder 6 Forscher in der Maschine und haben das Erlebnis gemeinsam; trotzdem halten auch diese Forscher vor dem Untersuchungsausschuss an ihren wissenschaftlichen Prinzipien fest. Außerdem geht aus Carl Sagans vielen Büchern und Fernsehserien klar hervor, dass für ihn diese Betonung wissenschaftlicher Integrität immer sehr wichtig gewesen ist; dieser Punkt zieht sich praktisch durch das Gesamtwerk. (Anmerkung für Astrobroker in diesem Zusammenhang, etwas off topic: Eine sehr detaillierte Ablehnung der Astrologie findest Du in Sagans letztem zu Lebzeiten veröffentlichten Buch "Der Drache in meiner Garage", einer eingehenden Darstellung seiner Haltung zu den Pseudowissenschaften. Auf YouTube liegt außerdem ein entsprechendes Video aus einer seiner Fernsehserien. Link poste ich gerne auf Anfrage hierher.)

Wer weiß schon, welche Informationen ihm vorenthalten wurden? ;-) --Astrobroker 13:10, 22. Mai 2007 (CEST)
YouTube - Carl Sagan on Astrology --Astrobroker 17:31, 24. Mai 2007 (CEST)

Palmers Haltung

Den Beleg für die erste Satzänderung - Palmers Nichtanerkenntnis wissenschaftlicher Prinzipien gegenüber Ellie - transkribiere ich gerne ähnlich detailliert, wenn ich mehr Zeit habe und das gewünscht ist. Vorher füge ich den ersten Halbsatz natürlich nicht in den Artikel ein. Wenn ich mich recht erinnere, ging diese Ablehnung sogar viel weiter als nur bis zu Herrn Ockham. (Schlage ich - wie gesagt - noch nach.) So, ich hoffe, ich habe nun erstmal genug Belegmaterial geliefert und werde jetzt Ellies Haltung zu Ockhams Rasiermesser erstmal entsprechend präzisieren. --RW 00:00, 22. Mai 2007 (CEST)

Ellie: [...] Ockhams Gesetz - ein elementares wissenschaftliches Prinzip. Die Aussage ist: Halten sich alle Faktoren die Waage, ist meist die einfachste Erklärung die plausibelste.
Palmer: Finde ich überaus logisch. --Astrobroker 17:26, 22. Mai 2007 (CEST)
Ist das wirklich das letzte, was Palmer dazu sagt? Ich kann mich da an irgendeine Rabulistik erinnern, die Palmer verwendet, anstatt sich mit Ellies Standpunkt zu befassen. Ich meine, er hat von ihr verlangt, ihm die Liebe zu ihrem Vater zu beweisen oder so ähnlich. (Was natürlich mit dem von Ellie vertretenen Standpunkt nicht das geringste zu tun hatte. Manche Leute müssen eben um jeden Preis gewinnen...) Muss mir den Film mal wieder besorgen und dann die Szene raussuchen, die ich in Erinnerung habe. Deine undiskutierte Spekulation zu Ellies Standpunkt nehme ich erstmal wieder raus. --RW 20:48, 26. Mai 2007 (CEST)
Ohne Kommentar --Astrobroker 10:38, 28. Mai 2007 (CEST)