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Perlenbachtalsperre

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Daten
Bauzeit: 1953–1956
Höhe über Talsohle: 19 m
Höhe über Gewässersohle: 19,7 m
Höhe über Gründungssohle: 21 m
Höhe der Dammkrone: 467,00 m ü. NN
Speicherraum: 0,76 Mio. m³
Gesamtstauraum: 0,9 Mio. m³
Stauziel: 465,00 m ü. NN
Wasseroberfläche bei Vollstau: 15 ha
Dammvolumen: 50.000 m³ (125.000 m³?)
Kronenlänge: 117 m
Kronenbreite: 5,3 m
Böschungsneigung luftseitig: 1:1,75 / 1:3
Böschungsneigung wasserseitig: 1:1,75
Einzugsgebiet: 61,5 km², nach anderen Angaben 64,4 km²
Mittlerer jährlicher Zufluss: 57 Mio. m³
Bemessungshochwasser: … m³/s

Die Perlenbachtalsperre liegt bei Monschau im Kreis Aachen in Nordrhein-Westfalen. Sie dient der Trinkwasserversorgung durch den Wasserversorgungszweckverband Perlenbach und der Stromerzeugung durch Wasserkraft. Sie wurde 1956 fertig gestellt und staut den Perlenbach.

Der Staudamm der Talsperre ist ein Steinschüttdamm aus Tonschiefer und Grauwacke mit Asphaltbeton-Außendichtung. Die Wasserkraftanlage hat eine Leistung von 100 kW. Die Hochwasserentlastung hat einen 27 m breiten festen Überfall und eine 8,5 m breite Fischbauchklappe.

Auf der Westseite des Sees befindet sich die Bundesstraße 399, während auf der Ostseite ein Wanderweg vom Staudamm bis zur Höfener Mühle verläuft.

Für den Zeitraum vom 15. Februar 1997 bis zum 3. Dezember 2001, also für nahezu fünf Jahre, hat das Gesundheitsamt Aachen wegen der mangelnden Qualität des vom Wasserversorgungszweckverband Perlenbach abgegebenen Trinkwassers eine Abkochempfehlung ausgesprochen. Die Staatsanwaltschaft Aachen nahm Ermittlungen auf wegen Verstoß gegen das Bundesseuchengesetz. Im Januar 2002 gab der Vorsitzende der Verbandsversammlung, Axel Buch, das Ende der Abkochempfehlung bekannt.

Siehe auch:

Koordinaten: 50° 32' 21" N 6° 14' 21" O