Heim

Shergo Biran

Shergo Biran
Spielerinformationen
Voller Name Shergo Biran
Geburtstag 4. Januar 1979
Geburtsort BerlinDeutschland
Position Stürmer
Vereinsinformationen
Verein 1. FC Union Berlin
Vereine in der Jugend
1984–1985
1985–1992
1992–1994
1994–1995
1995–1996
1996–1997
Concordia Wittenau
1. FC Lübars
BFC Preussen
1. FC Lübars
FC Berlin
Reinickendorfer Füchse
Vereine als Aktiver1
Jahre Verein Spiele (Tore)
1997–1999
1999–12/99
01/00–2001
2001–2002
2002–2003
2003–12/04
2004–12/04
01/05–2005
2005–2006
2006–12/06
01/07–12/07
01/08–
Reinickendorfer Füchse
Tennis Borussia Berlin
Reinickendorfer Füchse
Altmark Stendal
Tennis Borussia Berlin
Hansa Rostock II
Hansa Rostock
VfL Wolfsburg II
VfL Osnabrück
Eintracht Trier
SV Babelsberg 03
1. FC Union Berlin
32 0(9)
0 0(0)
27 0(8)
22 0(5)
31 (23)
42 (30)
2 0(0)
11 0(4)
4 0(0)
10 0(6)
29 (14)
12 0(9)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 25. Mai 2008

Shergo Biran (* 4. Januar 1979 in Berlin) ist ein deutscher Fußballspieler.

Karriere

Shergo Biran spielte in seiner Jugend für zahlreiche Berliner Vereine. Über Concordia Wittenau, 1. FC Lübars, BFC Preussen und FC Berlin gelangte er 1996 schließlich zu den Reinickendorfer Füchsen. Mit der A-Jugend der Füchse wurde er im Folgejahr nordostdeutscher Meister sowie Berliner Pokalsieger und konnte sich außerdem die Torjägerkanone der Regionalliga Nordost sichern.[1] Im selben Jahr schaffte er auch den Sprung in die Männermannschaft.

Von den Füchsen wechselte er zur Saison 1999/2000 zunächst zu Tennis Borussia Berlin, kam nach der Hinrunde aber wieder nach Reinickendorf zurück, da er bei TeBe keine Spielpraxis sammeln konnte. Im Jahr 2001 verließ er die Füchse erneut und ging zum FSV Lok Altmark Stendal, um wiederum ein Jahr später nochmals bei Tennis Borussia landete. In den folgenden Jahre entwickelte sich Biran zu einem sprichwörtlichen „Wandervogel“: Zur Saison 2003/04 wechselte er zur zweiten Mannschaft des FC Hansa Rostock. Dort konnte er sich durch seine guten Leistungen (30 Tore in 42 Spielen) auch für die erste Mannschaft empfehlen. Jedoch kam er nur zu zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga: Am 9. Spieltag der Saison 2004/05 wurde er im Heimspiel gegen Bayern München in der 84. Minute und am 11. Spieltag im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg in der 71. Minute eingewechselt. Beide Partien verlor Hansa jeweils mit 0:2.

Zur Winterpause verließ Biran die Mecklenburger und ging in die Regionalliga zur zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg. Für den Regionalligaaufsteiger spielte er elfmal bis zum Saisonende, erzielte dabei vier Treffer und konnte den direkten Wiederabstieg der Wolfsburger nicht verhindern. Am Ende der Saison verließ er Wolfsburg, blieb in der Regionalliga Nord und unterschrieb beim VfL Osnabrück. Bei Osnabrück kam Biran in der Saison 2005/06 lediglich zu vier Kurzeinsätzen, verließ den Verein daraufhin und spielte ein halbes Jahr in der Oberliga Südwest für Eintracht Trier.

In der Winterpause 2006/07 wechselte er in die Oberliga Nordost Nord zum Spitzenreiter SV Babelsberg 03 und stieg am Saisonende mit ihnen in die Regionalliga auf. Biran erhielt von Babelsberg keine Vertrag für die Regionalliga. Er meldete sich arbeitslos und spielte für 150 Euro im Monat als Nebentätigkeit weiter für Babelsberg.[2] Mit neun Toren avancierte er in der Hinrunde zum besten Torschützen des Vereins. In der Winterpause legte ihm Ligakonkurrent 1. FC Union Berlin einen Kontrakt vor und so wechselte Biran in die Wuhlheide.

Einzelnachweise

  1. Horst Bläsig: „Fußball-Oberliga: Torjäger Biran ist von sich selbst überrascht“, Artikel in der Berliner Morgenpost vom 20. August 2002.
  2. Jens Trommer: „Weiter Theater um Biran“, Artikel in der Märkischen Allgemeinen vom 27. Dezember 2007.
Personendaten
Biran, Shergo
deutscher Fußballspieler
4. Januar 1979
Berlin