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Diskussion:Aristoteles

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Artikel des Tages

Hallo, der exzellente Artikel wurde kürzlich für den 03. 03. 2008 als Artikel des Tages vorgeschlagen. Das Datum wird als flexibel angegeben. Eine Diskussion darüber findet hier statt. --Vux 23:39, 15. Feb. 2008 (CET)

Stageira

Ich habe die wiederholte Änderung von gestern und heute zum Status der Chalkidike erneut revertiert. Wird die Chalkidike als "makedonisch" bezeichnet, so versteht der Leser das so, daß sie im Geburtsjahr des Aristoteles bereits Teil des Makedonischen Staates und damit Aristoteles von Geburt an dessen Bürger gewesen sei. Das trifft nicht zu. Stageira war damals noch selbständig. Nwabueze 05:46, 17. Feb. 2008 (CET)

Es gab nie ein makedonischen staat ..chalkidike war immer ein teil makedoniens (region)

Mit "Makedonischer Staat" meine ich das damals von Amyntas III. beherrschte Gebiet. An dieses wird der Leser denken, wenn er "Makedonien" liest. Im Artikel Amyntas III. wird dieses Gebiet als "Makedonien" und als "Makedonisches Reich" bezeichnet. Stageira gehörte damals nicht dazu, es unterstand nicht der Herrschaft von Amyntas, sondern war selbständig. Nwabueze 03:46, 18. Feb. 2008 (CET)

Schüler Sokrates des Jüngeren

Ich habe die Anmerkung erstmal rückgängig gemacht. Ein Beleg von 1924 ist schon recht alt. Gibt es da was Neueres?
Ich habe etwa in Flashar 2004 keine derartige Äußerung gefunden. Hier ist wie anderswo immer nur von 'trat mit 17 in die Akademie ein' die Rede. Auch findet sich der Aufsatz von Kapp dort nicht in der (sehr umfangreichen) Bibliografie. Wenn sich das z.B. Düring findet, kann man darüber nachdenken, es aufzunehmen. Ich plädiere aber dafür, es draußen zu lassen, sofern sich nicht weitere, neuere Vertreter dieser Auffassung finden, insbesondere da der Artikel übermorgen Artikel des Tages sein wird. --Victor Eremita 16:12, 1. Mär. 2008 (CET)

Energie

Dieser Begriff soll auf Aristoteles zurückgeführt werden können? Das bezweifel ich. Gibt es dafür eine Quelle?-- Kölscher Pitter 17:35, 3. Mär. 2008 (CET)

Das ist korrekt. Energie geht auf energeia zurück. Energeia ist von Aristoteles geprägt. Grüße --Victor Eremita 17:57, 3. Mär. 2008 (CET)
Aber doch niemals im heutigen Sinne. Rankine hat in der Physik diesen Begriff "kreiert". Was sollte den Energeia bedeuten?-- Kölscher Pitter 18:07, 3. Mär. 2008 (CET)
Stimmt. Nicht im heutigen Sinne. Energeia ist der Gegenbegriff zu Dynamis. Energeia bedeutet Tätigkeit oder auch Wirklichkeit, Dynamis bedeutet Fähigkeit oder auch Möglichkeit. Sehen z.B. kann als Tätigkeit betrachtet werden oder eben als Fähigkeit. Auch ist um den Artikel zu zitieren ein Junge der Möglichkeit nach ein Mann, ein ungebildeter Mensch der Möglichkeit nach ein gebildeter (Met. IX 6).
Deine Frage rührt wahrscheinlich daher, dass "Energie" auf Energie verlinkt ist. Das ist wohl aber dennoch legitim, da begriffsgeschichtlich der Begriff nunmal auf Aristoteles zurückgeht. Allerdings überlege ich den Link (wie auch die anderen der Begriffe) zu entfernen, weil es an dieser Stelle nicht zum Verständnis wichtig ist, zu verlinken. Der Energieartikel sollte einen kurzen wortgeschichtlichen Teil erhalten.
Möglicherweise hast du mit Rankin unrecht. Zumindest schreibt das Historische Wörterbuch der Philosophie zu Beginn des ARtikels Energie:
Energie, oft im verallgemeinerten Sinne von Wirksamkeit oder Kraft gebraucht, bedeutet als physikalischer Fachausdruck die Fähigkeit eines Körpers oder physikalischen Systems, Arbeit zu leisten, also einen Widerstand zu überwinden. Ursprünglich bezeichnete das Wort energeia bei ARISTOTELES [1] die Wirklichkeit, in die das nur der Möglichkeit nach Seiende durch die Tätigkeit einer Form übergeht, und wurde in diesem Sinne von der scholastischen Philosophie als actus oder actualitas im Gegensatz zur potentia, dem nur potentiellen Sein, übernommen. Obgleich schon 1619 von KEPLER [2] benutzt, wurde das Wort E. im modernen Sinne wohl zuerst von J. BERNOULLI in Verbindung mit dem Gleichgewicht virtueller Kräfte gebraucht: «En tout équilibre de forces ... la somme des énergies affirmatives sera égale à la somme des énergies négatives» [3]. Doch erst mit der Entwicklung der Thermodynamik um die Mitte des 19. Jh. wurde der Begriff der E. im Sinne von aufgesparter Arbeitsmenge – oft noch Kraft genannt und von dem Kraftbegriff nicht scharf getrennt – als grundlegend für die Naturwissenschaft erkannt. (HWPh Bd. 2, S. 494)
--Victor Eremita 18:43, 3. Mär. 2008 (CET)

Gut, dann bin ich beruhigt. Lass dir das in Ruhe durch den Kopf gehen. Aber denke an den Leser, der eventuell "klickt" und dann enttäuscht wird. Derzeit streiten sich die "Physikfachleute". Mit gutem Grund. In der Physik ist der Begriff ziemlich verschwommen, kann aber mathematisch einwandfrei gehandhabt werden.-- Kölscher Pitter 19:05, 3. Mär. 2008 (CET) PS:Wenn es dich interessiert:Benutzer:Kölscher Pitter#"gekillte" Zitate.-- Kölscher Pitter 19:09, 3. Mär. 2008 (CET)

Außer "Energie" wurden die Begriffe „Substanz“, „Akzidenz“, „Materie“, „Form“, „Potenz“, „Kategorie“, „Theorie“ und „Praxis“ am Ende von "Überblick" erst heute mittag verlinkt. Vielleich wäre es besser diese links zu löschen oder auf die entsprechenden philosophischen Begriffe zu verweisen.--Nicname23 19:47, 3. Mär. 2008 (CET)

Wie schon gesagt. Die (heute in manchen Kontexten anders verwendeten) Begriffe gehen auf Aristoteles zurück. Was anderes behauptet der Abschnitt auch nicht. Insofern ist das schon korrekt. Mir gefällt aber die Massenverlinkung nicht.--Victor Eremita 20:06, 3. Mär. 2008 (CET)

Semantikfehler(?)

Unter Naturphilosophie heißt es "besteht der primäre Gegenstandsbereich in den von Natur aus bestehenden Dingen". Ich würde eigentlich gern aus "in" ein "aus" machen, befürchte jedoch eine Sinnänderung. Ein Philosophiebär weiß vielleicht mehr.

Hallo, danke für den Hinweis. Aus scheint mir korrekt zu sein. Grüße--Victor Eremita 09:18, 4. Mär. 2008 (CET)

grammatikalisch?

Mir will der Sinn folgenden Satzes nicht ganz klar werden: Schon grammatikalisch ist überdies die Art der Reinigung unklar. (im Abschnitt über Katharsis). Wie kann denn eine Art der Reinigung grammatikalisch näher umrissen werden? Ist vielleicht statt grammatikalisch "lexikalisch" oder "semantisch" gemeint? --Mai-Sachme 14:09, 22. Mär. 2008 (CET)

Ich habe das mal versucht noch deutlicher zu machen. Ist der Punkt jetzt klarer? --Victor Eremita 18:43, 23. Mär. 2008 (CET)
Ja, jetzt hab ich's verstanden, danke. --Mai-Sachme 19:00, 23. Mär. 2008 (CET)

Sprache Zeichen oder Symbol?

Im Artikel De interpretatione steht, dass die Sprache ein Zeichen für die Eindrücke der Seele ist. Habe dazu folgendes Zitat (leider kenne ich den Übersetzer nicht): "Es sind also die Laute, zu denen die Stimme gebildet wird, Zeichen der in der Seele hervorgerufenen Vorstellungen".

Im Artikel Aristoteles (Werk -> Sprache, Logik und Wissen -> Bedeutungstheorie) steht aber, dass zwischen Sprache und Seele eine Symbolbeziehung besteht; Sprache ist also ein Symbol für das Bewusstsein. Dort findet man folgende Übersetzung des Originaltextes (leider auch ohne Angaben zum Übersetzer): "Nun sind die (sprachlichen) Äußerungen unserer Stimme Symbole für das, was (beim Sprechen) unserer Seele widerfährt".

Beide Übersetzungen unterscheiden sich eklatant, in der ersten ist Sprache ein Zeichen, in der zweiten ist Sprache ein Symbol. Das ist insofern wichtig, als in der Geschichte der Sprachphilosophie die Frage, ob Sprache Zeichen (ein Zeichen weist von sich weg), Symbol (ein Symbol vertritt etwas) oder Bild (Kombination von Zeichen und Symbol) ist, einen der Angelpunkte für die Definition von Sprache darstellt. Wenn Sprache ein Zeichen ist, dann wird angenommen, dass Bewusstsein auch ohne Sprache möglich ist. Wenn Sprache aber ein Symbol oder Bild ist, dann wird angenommen, dass Bewusstsein mit Sprache untrennbar verbunden ist und Vernunft nur durch die Befähigung zur Verwendung von Sprache möglich ist. Beide Vorstellungen betreffen zwei unterschiedliche "Weltbilder" in der Sprachphilosophie.

Welche Vostellung vertritt nun Aristoteles und welche Übersetzung ist treffender? Oder streitet sich darüber die Wissenschaft? Jedenfalls sollten die beiden Artikel De interpretatione und Aristoteles konsistent sein. Kann jemand dazu etwas sagen?

Habe diese Diskussion gerade unter Diskussion:De interpretatione begonnen, weil ich glaube, dass sie eher dorthin gehört. Bitte dort antworten! --Dein Freund der Baum 19:27, 2. Apr. 2008 (CEST)

Antwort siehe unter Diskussion:De interpretatione.--Victor Eremita 18:22, 3. Apr. 2008 (CEST)

Artikel-Statistik

Trotz aller Unzulänglichkeiten der ermittelten Daten habe ich zu Beginn der Disk. mal Links für eine Artikel-Statistik gesetzt. Wünschenswert wären zum einen Daten über die Verweildauer von Lesern auf dem Artikel und zum anderen über Textqualität und nicht nur über Edits. Zudem müssten die Tools direkt in die WP eingebunden und garantiert sein, dass Existenz und Pflege auf Dauer bestehen. Gegenwärtig ist das allerdings noch nicht der Fall. Trotzdem halte ich für Leser und Autoren die Kenntnis über die Existenz der Links für sinnvoller als die Unkenntnis. Möglicherweise hilft die Kenntnis, die Tools zu verbessern. Es ist ein Versuch. -- H.Albatros 22:55, 2. Apr. 2008 (CEST)

Habe obiges Ansinnen hier vorgeschlagen und dort auch die möglichen Zugriffsorte als Alternativen ergänzt. Die erforderlichen Angaben (Zugriffshäufigkeit und Autorenedits) sollten allerdings dann nicht automatisch, sondern nur auf Anforderung des Benutzers ausgegeben werden, um die Belastung der Rechner durch unnötige Berechnungen möglichst gering zu halten. Kleine Interpunktionskorrekturen z.B. bräuchten nicht in jeder Minute neu eingerechnet zu werden; die Rechner sind bereits durch die Seite Versionen/Autoren ausgelastet. Ein tägliches Update von Zugriffshäufigkeit und Autorenedits würde m.E. vollkommen genügen. Bislang werden diese Angaben auch nur zeitversetzt ausgewiesen, ohne dass dies als großes Problem angesehen würde. -- H.Albatros 22:32, 3. Apr. 2008 (CEST)