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Bleiband

Als Bleiband bezeichnet der Raumausstatter ein Beschwerungsband am unteren Abschluss einer Fensterdekoration.

Die hochwertige Verarbeitung ist ein Bodensaum mit einem eingelegten Bleiband.

Alternativ kann das Bleiband auch an die Unterkante des Stoffs angekettelt sein. Eine bekannte deutsche Gardinenweberei hat das Bleiband über Jahre mit einem goldenen Faden angekettelt und als Markenzeichen ("... mit der Goldkante") vermarktet.

Bleiband besteht aus kleinen Bleikugeln, die in einem textilen Schlauchband gehalten sind. Bleiband gibt es in verschiedenen Gewichtsklassen.

Auch für Gärtnereibedarf gibt es Bleiband als flaches ca. 1 cm breites Band, verwendet zum Verbinden von Pflanzenteilen, zum Beispiel bei der Gurkenveredelung. Blei wird in diesem Fall wegen seiner Plastizität verwendet.

Das Element Blei ist toxisch und wurde aus vielen Bereichen des täglichen Lebens verbannt. Da das Blei durch das Schlauchband geschützt ist, stellt es keine Gefahr für den Verbraucher dar. In einigen Ländern wird allerdings mit Stahlband als Alternative gearbeitet. Aufgrund der geringeren Dichte ist es jedoch nicht so effektiv wie Bleiband.