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Sébastien Bourdon

Sébastien Bourdon (* 2. Februar 1616 in Montpellier; † 8. Mai 1671 in Paris) war ein französischer Maler.

Bourdon geriet, nachdem er lange unstet in den Provinzen umhergewandert war, unter die Soldaten und ging später nach Rom, wo Claude Lorrain ihm vorwärts half. Im Jahre 1643 kam er nach Paris zurück und malte die Kreuzigung des heil. Petrus für die Notre Dame-Kirche (jetzt im Louvre) und kurz nachher Simon den Zauberer.

Fruchtbare Einbildungskraft und Leichtigkeit in der Darstellung verlockten ihn zur Schnellmalerei. Wegen der Bürgerkriege ging er nach Schweden, wurde 1652 Hofmaler der Königin Christina I., nach deren Abdankung er nach Paris zurückkehrte, ward hier Mitbegründer und zuletzt Rektor der Akademie der Malerei. Seine Radierungen sind von den Sammlern gesucht und in guten Drucken selten und teuer.

 Commons: Sébastien Bourdon – Bilder, Videos und Audiodateien
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Achtung

Der Aufenthaltsort der Gemälde oder Sammlungen beziehen sich auf das Jahr 1889. Diese können sich heute woanders befinden.

Personendaten
Bourdon, Sébastien
französischer Maler
2. Februar 1616
Montpellier
8. Mai 1671
Paris