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Bukovec u Jablunkova

Bukovec
DEC
Bukovec
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Frýdek-Místek
Fläche: 1706 ha
Geographische Lage: 49° 33′ N, 18° 49′ OKoordinaten: 49° 32′ 38″ N, 18° 49′ 25″ O
Höhe: 455 m n.m.
Postleitzahl: 739 84 - 739 85
Verkehr
Straße: Jablunkov - Żywiec
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Petr Jalowiczor
Adresse: Bukovec 270
739 85 Bukovec
Website: www.bukovec.cz

Bukovec (deutsch Bukowetz, polnisch Bukowiec) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt fünf Kilometer südöstlich von Jablunkov in den Beskiden und gehört zum Okres Frýdek-Místek. Auf den Fluren der Gemeinde befindet sich bei 49° 33' 1" N, 18° 51' 32" O der östlichste Punkt Tschechiens.

Geographie

Bukovec befindet sich links der Olsa in der Jablunkauer Furche (Jablunkovská brázda) zwischen den schlesischen und mährisch-schlesischen Beskiden. Das Dorf erstreckt sich entlang des Olsa-Zuflusses Zarembčok nach Südosten bis zum Fuß des Sušanský vrch (618 m). Nordöstlich von Bukovec erhebt sich der 571 m hohe Kempa hinter dem der Straßengrenzübergang Bukovec / Jasnowice nach Polen führt. Bedeutend höher ist der Gírová im Südwesten mit 839 m.

Nachbarorte sind Jasnowice im Osten, Łacki und Jaworzynka im Südosten, Komorovský Grúň und Hrčava im Süden sowie Písek im Nordwesten.

Geschichte

Bukovec wurde am 31. Mai 1353 durch Herzog Kasimir von Teschen gegründet.

1792 eröffnete in dem Dorf im Herzogtum Teschen eine Kirchenschule. Herzog Albrecht von Teschen ließ 1855 ein neues Schulgebäude errichten. 1914 wurde bei Bukovec der letzte Wolf in den Beskiden erlegt. Erwurde präpariert und war lange Zeit in der Bezruč-Schule in Frýdek-Místek ausgestellt. Im Jahre 1921 entstand eine tschechische Schule, die 1937 in ein neues Schulhaus umzog. Die Touristenbaude auf dem Gírová wurde am 9. Juli 1932 eröffnet. Nach dem Münchner Abkommen fiel Bukowiec 1938 an Polen. Am 25. Juni 1939 erfolgte die Weihe der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt. Nach der deutschen Besetzung Polens wurde Bukowetz als Teil des Landkreises Teschen Teil des Deutschen Reiches.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam der Ort zur Tschechoslowakei zurück und gehörte bis zu dessen Auflösung im Jahre 1960 zum Okres Český Těšín. 1975 erfolgte die Eingemeindung nach Jablunkov, wo Bukovec bis zur Wiederherstellung der Selbstständigkeit im Jahre 1990 dem Stadtteil Jablunkov V – Bukovec bildete.

Sehenswürdigkeiten