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Bahnstrecke Bochum–Gelsenkirchen

Bochum–Gelsenkirchen
Kursbuchstrecke: 428
Streckennummer: 2153
Streckenlänge: 17,8 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Streckenübersicht
Legende
Güterzugstrecke nach Ruhrort Strecke 2206
Abzw Nordstern
nach Ge-Hessler Strecke 2172
Gelsenkirchen-Schalke Nord
Gelsenkirchen-Schalke Strecke 2206
Bahnstrecke nach Dorsten Strecke 2236
ehem. Verbindungskurve zur Strecke 2206
Gelsenkirchen-Bismarck
Gelsenkirchen-Zoo
Wanne-Unser Fritz
Gelsenkirchen Hbf weiter Richtung Duisburg
Abzw Bickern (Strecke 2206)/Abzw Unser Fritz
nach Recklinghausen
ehem. Abzw Pluto nach Bochum-Riemke Strecke 2154
Wanne-Eickel Hbf
Herne an Bahnstrecke Duisburg–Dortmund
Herne-Rottbruch auf Autobahnbrücke
Herne-Rottbruch (alt)
Bochum-Graetz/Nokia
Bochum-Riemke Nord
nach Wanne-Röhlinghausen Strecke 2154
Bochum-Riemke
Bochum-Hamme
nach Bo-Präsident/Bo-Nord/Bo-Langendreer Strecke 2505
Bo-Präsident/Bochum-Nord Strecke 2505
Bochum-West
Bochum-Süd und -Hbf an Bahnstrecke Essen-Dortmund

Inhaltsverzeichnis

Bahnstrecke Bochum–Gelsenkirchen

Die Bahnstrecke Bochum–Gelsenkirchen bezeichnet zum einen die Personenzugverbindung Nokia-Bahn von Bochum Hbf nach Gelsenkirchen Hbf (Regionalbahn RB46), zum anderen die Güterzugverbindung von Bochum-Ehrenfeld und Bochum-Präsident nach Gelsenkirchen-Schalke Nord. Die Bahnstrecke wurde zwischen 1867 und 1876 in Abschnitten von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn erbaut. Die Verbindungskurve zum Bochumer Hbf wurde erst 1979 in Betrieb genommen.

Personenverkehr

Akku-Triebwagen der Baureihe 515 anfang der 90er Jahre bei Bochum-Nokia

Bis 1978 verkehrten Personenzüge von Bochum-Langendreer über Bochum-Nord, Bochum-Riemke nach Wanne-Eickel. Die Personenzugverbindung führte bis 1990 von Bochum Hbf bis Herne, wurde dann aber über Wanne-Eickel nach Gelsenkirchen Hbf umgeschwenkt. Der Haltepunkt Herne-Rottbruch stellt einen betrieblichen Sonderfall dar, denn er befindet sich mitten auf einer Brücke über die Bundesautobahn 43, wird aber seit 1990 nicht mehr bedient.

Der Abschnitt (Wanne-Eickel)–Gelsenkirchen-Zoo–(Dorsten) wird im Personenverkehr von der Regionalbahn 43 genutzt. Im Fahrplan 1968/69 war eine Personenzugverbindung Wanne-Eickel – Gelsenkirchen-Zoo – Gelsenkirchen-Schalke – Bottrop-Süd – Oberhausen Hbf verzeichnet. 1940 gab es eine Personenzugverbindung Wanne-Eickel – Gelsenkirchen-Bismarck – Gelsenkirchen-Schalke Nord – Gelsenkirchen-Hessler – Essen Hbf.

Güterverkehr

Im Güterverkehr wird die Bahnstrecke 2153 vom Bochumer Osten (Langendreer) und Westen (Wattenscheid) ausgehend befahren. Unter Umfahrung der Bahnhöfe von Wanne-Eickel und Herne wird Recklinghausen und Gelsenkirchen-Bismarck direkt erreicht.

Weblinks




Bochum-Riemke–Wanne-Eickel
Kursbuchstrecke: 233a,c
Streckennummer: 2154
Streckenlänge: 6,3 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Gelsenkirchen–Wanne-Eickel
Streckennummer: 2232
Streckenlänge: 10,1 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Streckenübersicht 2232(links), 2154(rechts)
Legende
8,4 Wanne-Eickel Hbf
6,7 Abzw.Pluto nach Gelsenkirchen Hbf
6,3 Mannesmann Stahlwerk Wanne-Eickel
5,7 Wanne-Röhlinghausen
Zeche Königsgrube an Strecke 2232
4,8 Zeche Hannover
4,1 Wanne-Eickel Süd
nach Gelsenkirchen (s.o.) Strecke 2153
2,1 Bochum-Riemke
Gelsenkirchen-Wattenscheid
an Bahnstrecke Osterath–Dortmund Süd

Bahnstrecke Bochum-Riemke – Wanne-Eickel

Die Nebenbahn Bochum-Riemke–Wanne-Eickel wurde zwischen 1886 und 1960 im Personen- und Güterverkehr betrieben. Neben Personenverkehr (Bochum-Langendreer – Bochum-Nord – Bochum-Riemke – Wanne-Eickel) sorgten die Anschlüsse der Zeche Hannover (bis 1973) und des Mannesmann-Stahlwerks Wanne-Eickel (bis zu dessen Schließung 1980) für regen Güterverkehr. An der Zeche Hannover führte die Strecke östlich vorbei und ist am heute noch erhaltenen Malakowturm der Zeche erkennbar. Westlich der Zeche (incl. der Nachbarzeche Königsgrube) lag die z.T. weniger als 100 meter entfernte Bahnstrecke Gelsenkirchen-Wattenscheid – Wanne-Eickel (Strecke 2232, siehe unten). In Wanne-Eickel unterquerte die Strecke auf der heutigen Görresstraße zunächst den Südast der Verbindung Gelsenkirchen Hbf–Wanne-Eickel Hbf (exakt an der Stelle, an der auch die Parallelstrecke Gelsenkirchen-Wattenscheid – Wanne-Eickel (Strecke 2232) einfädelte), dann den Abzweig Bickern, um dann an der Plutostraße auf den Nordast der Strecke Gelsenkirchen Hbf–Wanne-Eickel Hbf einzufädeln.

Bahnstrecke Gelsenkirchen Hbf – Gelsenkirchen-Wattenscheid – Wanne-Eickel

Diese nur 10 km lange Bahnstrecke von Gelsenkirchen Hbf über den südlich auf der Stadtgrenze gelegenen Bahnhof Gelsenkirchen-Wattenscheid und wieder nördlich nach Wanne-Eickel wurde bis auf ein kurzes Intermezzo um das Jahr 1880 ausschließlich im Güterverkehr betrieben. Ursprünglich als Zechenbahn erbaut wurde der Abschnitt von Gelsenkirchen Hbf nach Gelsenkirchen-Wattenscheid bereits in den 1960er Jahren wieder abgebaut, während der östliche Zweig entlang der Bochumer Zechen Hannover und Königsgrube bis 1990 sogar elektrifiziert in Betrieb war.

Weblinks

Koordinaten: 51° 30' 18" N, 7° 12' 5" O