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Zoran Barisic

Zoran „Zoki“ Barisic (* 22. Mai 1970 in Wien) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler auf der Position eines Mittelfeldspielers und aktueller Co-Trainer beim SK Rapid Wien.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Barisic gab sein Debüt in der Bundesliga im Jahr 1989 für den Wiener Sport-Club. Nachdem die Dornbacher während dieser Zeit sportlich und finanziell ins Trudeln gerieten verließ der Mittelfeldspieler den Verein nach dem Abstieg in die zweite Liga und wechselte zum Favoritner AC, einem Klub der ebenfalls in der 2. Division der Bundesliga spielte. Nachdem Barisic den Aufstieg in die erste Liga mit der Mannschaft knapp verpasste, verließ er die Favoritner bereits nach einer Saison und ging nach Niederösterreich zum VfB Mödling, der seinerseits zuvor den Aufstieg in die Bundesliga geschafft hatte. Obwohl Zoran Barisic mit dem damaligen Erstdivisionär durchaus Erfolge verzeichnen konnte und sich auch für die neugeschaffene Zehnerliga qualifizierte, hielt es ihn aber auch in Mödling nur ein Jahr.

1993 wechselte er zu SK Rapid Wien und erspielte sich bald einen Stammplatz in der Kampfmannschaft. 1995 gewann er mit den Hütteldorfern den österreichischen Pokalbewerb und ein Jahr später feierte er mit dem österreichischen Rekordmeister auch deren ersten Meistertitel seit 1988. Zoran Barisic hatte auch bei den Erfolgen der „legendären“ Mannschaft der Saison 1995/96 einen großen Anteil und zählte neben den damaligen Stars wie Trifon Iwanow und Carsten Jancker zu den verlässlichsten Spielern seines Teams. Mit Rapid gewann er nicht nur den 30. Meistertitel der Hütteldorfer in deren Vereinsgeschichte, sondern spielte sich mit der Erfolgsmannschaft mit Siegen über Sporting Lissabon, Dynamo Moskau und Feyenoord Rotterdam bis ins Finale des Europapokals der Pokalsieger, das nach einer äußerst guten Leistung seiner Mannschaft mit 0:1 gegen Paris St. Germain nur knapp verloren ging.

Nach der Qualifikation zur Champions League verließ Barisic den SK Rapid und ging für einige Monate in die oberösterreichische Hauptstadt zum FC Linz. Nach der Liquidierung des Traditionsvereins durch Fusion mit dem LASK Linz zog es den Wiener zum FC Tirol Innsbruck. Mit den Innsbruckern feierte er unter Trainer Kurt Jara drei Meistertitel in Folge und schaffte 1999 sogar kurzfristig den Sprung in die Nationalmannschaft. 2002 wechselte Zoki, auf Grund der Auflösung des Vereins, wieder zurück zum inzwischen fusionierten VfB Admira Wacker Mödling. 2004/05 spielte Zoran Barisic in der Regionalliga Ost für den burgenländischen Verein SC Eisenstadt. 2005 organisierte Barisic, der auch die A-Trainer-Lizenz besitzt, sein erstes Fußballjugendcamp für zehn bis 14jährige Nachwuchskicker auf der Sportanlage des Wiener Oberligavereins Hellas Kagran.

Abseits vom Fußball

Abseits vom Fußball gründete Zoran Barišić 1998 die Kuba Rohstoffe AG, ein Handelsunternehmen für Südosteuropa an dem er auch heute noch zu einem Drittel beteiligt ist. Daneben betreibt er das Einrichtungshaus „Artificium“.

Der Wechsel ins Traineramt

Im September 2006 wurde Zoki Barisic von Rapids Sportmanager Peter Schöttel zum neuen Co-Trainer unter dem ebenfalls neu verpflichteten Trainer Peter Pacult bestellt.

Stationen

Als Spieler

Als Trainer

Titel und Erfolge

Personendaten
Barisic, Zoran
Zoki
österreichischer Fußballspieler
22. Mai 1970