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Cargolifter CL160

CL160 war das geplante Frachtluftschiff der Cargolifter AG, die im Jahr 2002 Insolvenz anmelden musste. Es wurden zwar einige Komponenten gefertigt, das Luftschiff wurde jedoch nie fertiggestellt. Es sollte Lasten von bis zu 160 Tonnen (daher auch die Bezeichnung) über große Entfernungen transportieren können. Ursprünglich war der Erstflug für 2003, die Serienfertigung für 2004/2005 geplant.

Beschreibung

Angetrieben werden sollte der CL160 von acht General Electric CT7-8L Wellenturbinen mit je 5882 kW (8000 PS), von denen die Hälfte nur zum Steuern verwendet werden sollte.

Das Schiff sollte zur Frachtaufnahme über dem Ladeplatz verankert werden und dann mittels eines eingebauten Krans die Last aufnehmen. Beim Absetzen der Last sollte Ballastwasser aus Tankwagen vom Boden aufgenommen werden, um den Gewichtsverlust durch das Absetzen der Fracht auszugleichen.

CL160 sollte von der Konstruktion her als Kielluftschiff ausgeführt werden. Der Kiel sollte aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff bestehen und von der Bugspitze bis zum Heck reichend die Quartiere, Last, Antrieb und Leitwerk tragen.

Viele Details der Konstruktion blieben offen. Einige Komponenten waren jedoch bereits angefertigt worden. So war angeblich auch eine Ballastwassergewinnungsanlage geplant.

Vom geplanten Luftschiff CL160 wurde ein flugfähiges Modell gebaut. „Joey“ war ein Versuchsträger im Maßstab 1:8, um Flugerfahrung zu sammeln, Entwicklungen zu testen, Modellrechnungen zu überprüfen und neue Werkstoffe zu testen.

In der bereits fertiggestellten Luftschiffhalle befindet sich heute der Freizeitpark Tropical Islands.

Technische Daten (geplant)