Heim

Gaimberg

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Lienz (LZ)
Fläche: 7,28 km²
Koordinaten: 46° 51′ N, 12° 47′ OKoordinaten: 46° 50′ 43″ N, 12° 47′ 8″ O
Höhe: 758 m ü. A.
Einwohner: 844 (7. Feb. 2008)
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahl: 9900
Vorwahl: 04852
Gemeindekennziffer: 7 07 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 32
9900 Gaimberg
Offizielle Website:
www.gaimberg.eu
Politik
Bürgermeister: Bartholomäus Klaunzer
Lage von Gaimberg im Bezirk Lienz

Gaimberg ist eine Gemeinde im Bezirk Lienz in Tirol, Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Gaimberg liegt nördlich von Lienz, an den Abhängen des Zettersfeld. Die Besiedelung ist geprägt durch vereinzelte Weiler und Höfe.

Gaimberg ist heute eine beliebte Wohngemeinde im Einzugsgebiet von Lienz. Im Gemeindegebiet liegt ein Großteil des Schigebietes Zettersfeld.

Allgemeines

Das Gebiet der Gemeinde Gaimberg liegt nördlich von Lienz in 700 bis 2.000 m Meereshöhe am Südhang des Zettersfeldes, einem Ausläufer der Schobergruppe. Mit der Bezeichnung Gaimberg war ursprünglich der ganze Sonnenhang nördlich von Lienz - von Thurn bis Nußdorf-Debant - gemeint. Der Ortsteil Grafendorf hat seinen Namen vom görzischen Ministerialiengeschlecht der Grafen von Grafendorf.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:

Klimatisch liegt Gaimberg am sonnigen Hang sehr günstig, sodass Getreide- und Obstbau bis in große Höhen erfolgreich betrieben werden können.

Nachbargemeinden

Lienz, Nußdorf-Debant, Thurn

Geschichte

Grafendorf in der Gemeinde Gaimberg ist alter Siedlungsgrund. So wurden beim Wachtlechnerbauer 1935 bei Grabarbeiten Reste einer römischen Villa und ein Bruchstück einer Bronzestatue gefunden. Während der >Gaimberg< (gemeint ist der ganze Sonnenhang nördlich von Lienz) zum Landgericht und Urbaramt Lienz gehörte, hatte Grafendorf ein eigenes Urbaramt ausgebildet, das nach dem Aussterben der Herren von Grafendorf an das Benediktinerkloster Ossiach, später an die Freiherren von Sternbach in Bruneck überging. Nach der Niederlage gegen die Franzosen 1809 bei der Lienzer Klause ließ General Rusca 3 Höfe in Gaimberg niederbrennen: Peheim, Wachtlechner und Zenzeler

Von 1939 bis 1948 waren die Gemeinden Gaimberg und Thurn zu einer Gemeinde Grafendorf zusammengeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2006  
2001 767
1991 707
1981 709
1971 617

Quelle: Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2007 der Statistik Austria

Wappen

Die Gemeinde Gaimberg erhielt 1973 ein Wappen, das auf goldenem Grund einen grünen Drachenkopf zeigt. Das Wappen erinnert an das bedeutende Geschlecht der Herren von Grafendorf. Ein aus dem Jahre 1352 erhaltenes Siegel des Chunrates des Swenters von Grafendorf hat den Drachenkopf als Wappenfigur.