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Lodron

Dieser Artikel behandelt eine Adelsfamilie norditalienischen Ursprungs. Der gleichnamige Berg in den Kitzbühler Alpen in Tirol wird unter Lodron (Berg) beschrieben.

Lodron ist eine Adelsfamilie, die 1086 im Chiesetal ihre erste Erwähnung fand, aber vermutlich einiges älter ist. Im 15. Jahrhundert erlebte die Familie unter Paris und seinen Söhnen Pietro und Giorgo durch geschickte Allianzen, harte aber effiziente Verwaltung ihrer Besitzungen und militärische Erfolge einen enormen Aufschwung; Die beiden Söhne wurden in den Reichsgrafenstand des Heiligen Römischen Reiches erhoben. Ludovico von Lodron, Erbauer des Palazzo Lodron in Trient, machte sich in der Seeschlacht von Lepanto verdient.

Allmählich verlagerte sich das Interesse der Lodrons nördlich der Alpen. Nachhaltig wirkte hier Paris von Lodron, der als Fürstbischof von Salzburg seiner Familie Besitzungen und Positionen sicherte. Namentlich zu erwähnen wäre Schloss Lodron in Gmünd.

Zu erwähnen sei auch die bayerische Linie der Lodron, die in Haag an der Amper ansässig war.

Antonia von Lodron und ihre Familie befand sich in freundschaftlichem Verhältnis zur Familie Leopold Mozarts, dessen Kinder die gräflichen Sprösse am Klavier unterrichteten.

Franz von Lodron (1614−1652) und Sebastian von Lodron (1601−1643) waren Bischöfe von Gurk. Karl Franz von Lodron (1748−1828) war der letzte Fürstbischof von Brixen.

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