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Trogen (Oberfranken)

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 50° 22′ N, 11° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Hof
Verwaltungsge-
meinschaft:
Feilitzsch
Höhe: 508 m ü. NN
Fläche: 12,32 km²
Einwohner: 1606 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95183
Vorwahl: 09281
Kfz-Kennzeichen: HO
Gemeindeschlüssel: 09 4 75 182
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Kirchstr. 4
95183 Trogen
Webpräsenz:
www.trogen.de
Bürgermeister: Klaus Strobel (SPD)

Trogen ist eine Gemeinde im oberfränkischen Teil Bayerns, unmittelbar an der Landesgrenze zu Sachsen. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Feilitzsch.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Trogen liegt etwa sechs Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Hof an den Autobahnen 72 (Anschlussstelle 3 Hof/Töpen), 93 (Anschlussstelle 2 Hof-Ost) und an der Bundesstraße 173.

Die Gemeinde liegt im Bayerischen Vogtland und gehört dem Landkreis Hof an. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Feilitzsch. Der Nachbarort Feilitzsch ist nur wenige hundert Meter von Trogen entfernt.

Ortsteile mit Einwohnerzahlen

Die Gemeinde Trogen gliedert sich in 7 Ortsteile.

Topographie

Der Kernort liegt zwischen Hügeln eingebettet in einer Talsenke und weist ein vergleichsweise geschlossenes Ortsbild auf. Seit den 90er-Jahren sind allerdings deutliche Zersiedelungstendenzen zu beobachten, die das vorher sehr kompakte Dorf durch Ausweisung von Bauland aufzulösen beginnen.

Dorfstruktur und Dorfleben

Ortsbildprägend ist die erhöht liegende evangelisch-lutherische Kirche mit dominantem barockem Zwiebelturm im Zentrum. In das Ensemble integriert sind Rathaus und kirchliches Gemeindehaus. Im Umfeld befindet sich das Bürgerhaus als Ort gesellschaftlicher Veranstaltungen. Die Kirche selbst ist eine protestantische Saalkirche mit barocker Ausstattung und regionaltypischen Elementen, wie dem Taufengel und dem Kanzelaltar. Weitere prägnante Elemente im Ortsbild sind die beiden gutshausartigen Schlösschen sowie die an der Peripherie des Ortes liegende Friedhofsanlage mit zwei kleinen, aber markanten Gebäuden (Kapelle und Mausoleum) in Kammlage eines Hügels. Das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Ort wird hauptsächlich von zahlreichen Vereinen und den Kirchengemeinden getragen. Dabei gibt es eine Reihe von Angeboten und Aktivitäten, die sowohl Trogen als auch den Nachbarort Feilitzsch betreffen, z. B. schulische Angebote.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Trogen datiert vom 21. Dezember 1306. Die späteren Markgrafen von Kulmbach-Bayreuth waren seit 1373 Landesherren in Trogen. In Trogen befanden sich drei Rittersitze, die im Besitz der Grafen Reuß, der Markgrafen von Bayreuth und von Kursachsen waren. Als Teil des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel Trogen im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. In der Zeit der Deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg geriet Trogen in unmittelbare Nähe der so genannten Innerdeutschen Grenze zur DDR.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1311, 1987 1334 und im Jahr 2000 1584 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Klaus Strobel (SPD).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 538.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 35.000 Euro.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 59 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 531. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zehn Betriebe, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 16 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 827 Hektar, davon waren 687 Hektar Ackerfläche und 140 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

Söhne und Töchter der Gemeinde