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Diskussion:Pflegebedarf

Bitte überprüfen sie den Passus "durch Dritte" auf die Anwendbarkeit.

nicht ganz treffend

?? Pflegebedarf ist doch nicht die Zeitsumme, sondern der konkrete Bedarf an pflegerischer Unterstützung, der sich aus dem Abgleich von Pflegediagnose, Ressourcen und Umweltfaktoren erklären lässt, oder??
Also z.B. "Hilfe bei der Körperpflege durch basal-stimulierende Waschung bei Vorliegen eines Selbstpflegedefizits auf Grund einer Hemiplegie" = Pflegebedarf

Aus diesen Informationen lässt sich dann der Pflegeaufwand ableiten, der sich z.B. in 'verbrauchter' Zeit ausdrücken lässt (vgl. z.B. Sabine Bartholomeyczik; Dirk Hunstein (2000): Erforderliche Pflege - Zu den Grundlagen einer Personalbemessung. Pflege&Gesellschaft, 5(4), 105-109)

Meiner Meinung nach wäre ein besser Titel dieses Artikels: "Pflegebedarf im Sinne des MDK"
Ich muss dem - unbekannten - Vorredner zustimmen; außerdem bin ich erst bis zur reichlichen Hälfte durch diesen grauslichen (Entschuldigung) Text hindurch gestiegen. Der - für einen "normalen" Leser notwendige - Versuch einer Verdeutlichung oder Neuformulierung des Inhaltes scheitert aber daran, dass oft unklar bleibt, was der ursprüngliche Verfasser jeweils zum Ausdruck bringen wollte.--Dr.cueppers 21:33, 25. Aug 2006 (CEST)
Hierfür ein Beispiel:
"Bei der individ. Pflege in der häuslichen Umgebung erscheinen diese Vorbereitungs- und Bereitstellungszeiten als direkt dem Arbeitsvertrag|Arbeitsverhältnis mit der einen gepflegten Person zurechenbare Zeiten. Allerdings mit dem Nachteil, dass zufällig auftretende positive oder negative Abweichungen von der durchschnittlichen Bandbreite dieser Zeiten auch direkt auf die Kostenrechnung dieser einen Person durchschlagen.
Bspl: Wird eine der drei zur Rund-um-die-Uhr-Versorgung beschäftigten Pflegenden länger krank, muß die gepflegte Person als Arbeitgeber dieses Risiko durch Anstellung einer „Aushilfe“ sofort selbst tragen. Umgekehrt wird es als „Glücksfall“ zu beschreiben sein, wenn in einem Jahr nicht einmal Ausfallzeiten der Angestellten durch banale Infektionskrankheiten auftreten."
Wie und wo und wodurch soll denn "bei der individuellen Pflege in häuslicher Umgebung" ein "Arbeitsvertrag" oder "Arbeitsverhältnis" zustandegekommen sein? Wie und wo und wodurch soll denn die gepflegte Person "Arbeitgeber" und die pflegende Person ihr "Angestellter" geworden sein? Wieso muss die gepflegte Person "als Arbeitgeber" das Ausfallrisiko durch "Anstellung" einer Aushilfe selber tragen?
Wegen des Ausfallrisikos gibt es die "Verhinderungspflege" (auch Ersatzpflege genannt). Die sonstigen Realitäten zu diesen Ungereimtheiten siehe entweder bei "Pflegeperson" oder in "Sachleistungen durch die PV".--Dr.cueppers 18:31, 26. Aug 2006 (CEST)
Und was soll (ganz am Ende des Artikel) gemeint sein in der Pflegeversicherung mit "fünf Gruppen"
"Es soll mit der Einstufung in eine der fünf Gruppen..."
Dr.cueppers 13:59, 27. Aug 2006 (CEST)
Jetzt ist nichts Grundlegendes geändert, aber alles so überarbeitet, dass es hoffentlich etwas klarer ausgedrückt und geordnet ist - das obengenannte, missglückte Beispiel ist weggelassen, ebenso der letzte Absatz:
Wortwahl und Begriff
Die Wortwahl „Pflegebedarf“ ist berechtigt, weil es dabei nicht um Arbeitszeit von Personen geht, die eine zusätzlich wünschenswerte Dienstleistung anbieten, die von den zu pflegenden Personen frei wählbar wäre. Vielmehr ist die Situation durch eine Krankheit oder Behinderung (evtl. multiple Kombination daraus) geprägt, die die zu pflegende Person von der Erbringung der Pflege - zumindest zeitweise - abhängig macht.
Dr.cueppers 21:08, 27. Aug 2006 (CEST)