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Rochuskirche (Düsseldorf)

Die katholische Pfarrkirche St. Rochus befindet sich in Düsseldorf, im Stadtteil Pempelfort (Rochusmarkt 5).

Geschichte

Seit über 500 Jahren wird der Heilige Rochus schon in Pempelfort verehrt (erste Überlieferung von 1448). Eine erste Kapelle entstand 1667, die allerdings Ende des 19. Jahrhunderts zu klein wurde. 1890/91 wurde die Pfarrgemeinde St. Rochus gegründet, die im Mai 1894 die neuromanische Rochuskirche beziehen konnte. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche teilweise abgerissen und das Langhaus wurde durch einen modernen Kuppelbau (Architekt: Paul Schneider-Esleben, Fertigstellung: August 1954) ersetzt. Der alte Kirchturm blieb jedoch als Mahnmal stehen.

Seit 1988 steht die Rochuskirche unter Denkmalschutz. 1991 wurde sie durch Kardinal Joachim Meisner geweiht.

Am Turm ist ein von Bert Gerresheim 1982 zum Deutschen Katholikentag erschaffener Kruzifix (ohne Kreuz) angebracht. Das Kreuz ist dem in Auschwitz ermordeten Franziskanerpater Maximilian Kolbe gewidmet.

Kurioses

Peter Kürten, der „Vampir von Düsseldorf“, wurde am 24. Mai 1930 auf dem Vorplatz der Rochuskirche verhaftet. Er war ein Serienmörder und wurde 1931 hingerichtet.

Koordinaten: 51° 14′ 0″ N, 6° 47′ 19″ O