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Alfons Rosenberg

Alfons Rosenberg (* 1902; † 1985 in Zürich) war ein deutscher Schriftsteller, der vorwiegend über Mystik, Symbolforschung und Astrologie publizierte.

Alfons Rosenberg wird des öfteren – selbst in wissenschaftlichen Publikationen – mit dem nationalsozialistischen Ideologen Alfred Rosenberg verwechselt, mit dem er aber außer der Namensähnlichkeit nichts gemein hat.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Alfons Rosenberg wurde als Jude geboren und war lange Zeit überzeugter Marxist. Der kommunistischen Weltanschauung ganz ergeben, war er von 1930 bis 1933 Deutschlehrer an der Berliner Karl-Marx-Schule.[1]

Von 1925 bis 1935 begann sich sein Leben dramatisch zu ändern, als sich auf der Insel Wörth der Berliner Stadtmensch Alfons Rosenberg zum Entdecker der Natur wandelte. Er konzentrierte sich auf das für ihn Wesentliche und wurde zum Gottsucher, zum Mystiker.[2]

Als die Nationalsozialisten die Macht ergriffen und die Judenverfolgung einsetzte, floh er in die Schweiz. Dort trat er zum Christentum über. Später wurde er zu einem Vorkämpfer der Ökumene,skizzierte die Grundzüge des beginnenden Wassermannzeitalters und schrieb Bücher über Mozart. Sein Buch über „Don Giovanni“ wurde zum Klassiker.[3]

Bis zu seinem Tode 1985 veröffentlichte Rosenberg zwar viele Publikationen, über sein persönliches Leben ist in der Öffentlichkeit jedoch nur wenig bekannt.

Veröffentlichungen

Quellen

  1. Kurt Gossweiler: „Die ersten drei Jahre im Tausendjährigen Reich“
  2. Günther Schiwy: „Ein Mystiker auf der Insel Wörth im Wörthsee“. Vortrag beim Literarischen Herbst im Landkreis Starnberg am 24. September 2006
  3. Don Giovanni-Portal anlässlich des Mozart-Jahres 2006
Personendaten
Rosenbeg, Alfons
Schriftsteller und Philosoph
1902
1985
Zürich