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Kursächsische Postmeilensäule Bad Liebenwerda

Die denkmalgeschützte kursächsische Postmeilensäule Bad Liebenwerda gehört zu den Postmeilensäulen, die im Auftrag des Kurfürsten Friedrich August II. von Sachsen durch den Land- und Grenzkommissar Adam Friedrich Zürner in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts im Kurfürstentum Sachsen errichtet worden sind. Sie befindet sich auf dem Marktplatz in der brandenburgischen Stadt Bad Liebenwerda im Landkreis Elbe-Elster.

Geschichte

Die Säule wurde nach 1730 aufgestellt. Vom welchem Steinmetz sie angefertigt wurde ist unbekannt genau wie das Jahr ihrer Aufstellung. Spätestens 1824 wurde die Distanzsäule beseitigt, nachdem Liebenwerda an die neugebildete preußische Provinz Sachsen gefallen war.

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde eine Kopie der Säule errichtet. Die nicht mehr vorhandenen Inschriften sind rekonstruiert worden. Auf die Angabe einer Jahreszahl wurde verzichtet.

Aufbau

Die Postdistanzsäule besteht aus sieben Teilen. Sockel, Postament und Postamentbekrönung bilden den Unterbau. Der Oberbau besteht aus Zwischenplatte, Schaft, Wappenstück und Aufsatz.

Literatur