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Soul Calibur

Soul Calibur ist eine 3D-Kampfspiel-Serie vom Hersteller Namco, in der mit Waffen gekämpft wird. Im grundsätzlichen Aufbau ähnelt sie Serien wie Virtua Fighter und Tekken. Die Handlung dreht sich um ein böses Schwert („Soul Edge“), das seine eigene Seele erhielt, und ein gutes Schwert („Soul Calibur“), das dessen böse Macht neutralisieren sollte.

Die Titel der einzelnen Spiele lauten:

Von allen vier Spielen gibt es Umsetzungen für Konsolen. Soul Edge wurde für die Playstation veröffentlicht (in den USA und Europa als Soul Blade), Soul Calibur für die Sega Dreamcast, Soul Calibur II für GameCube, PlayStation 2, und Xbox und „Soul Calibur III“ für PlayStation 2. Diese Umsetzungen sind bekannt für Ihre Extras gegenüber den Automatenversionen, wie zum Beispiel neuen Waffen und Kostümen, Kunstgalerien, Waffendemonstrationen und Storymodi für Einzelspieler.

Soul Edge wurde in den USA und Europa, um lizenzrechtlichen Problemen mit dem Spielemagazin Edge zu entgehen, als Soul Blade vertrieben.

Soul Edge/Blade hatte viele Fans, aber als Soul Calibur in die Automatenhallen kam, war es nicht so erfolgreich wie Hersteller Namco das gehofft und erwartet hatte. Die Umsetzung für die Sega Dreamcast wurde jedoch beinahe über Nacht ein Welterfolg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Spiel ist von zwei mächtigen Schwerten die Rede. „Soul Edge“ ist ein Dämonenschwert welches aber von vielen nicht als solches angesehen wird. Diverse Lügengeschichten beschreiben die Klinge als Quell der ewigen Jugend oder als Heilmittel aller Krankheiten. In Wirklichkeit aber ist das Schwert durch und durch bösartig. „Soul Calibur“ hingegen ist ein heiliges Schwert des Lichts und der Reinheit. Man sagt auch dass diese Klinge der Gegenpol zu Soul Edge ist.

Die Geschichte von Soul Calibur ist im 16. Jahrhundert angesiedelt, und dreht sich um ein mächtiges Schwert namens Soul Edge. Eine Kriegerin (Sophitia) zerstört die böse Klinge und erliegt somit unabsichtlich der bösen Energie des Soul Edge, die Kontrolle zu übernehmen und die Splitter über die ganze Welt zu verteilen. Der Rest des Schwertes wird vom Helden Siegfried gefunden. Es vergiftet seinen Verstand und veranlasst ihn, 3 Jahre lang Unschuldige zu morden. Während dieser Zeit wird er unter dem Namen Nightmare bekannt. Zur selben Zeit taucht ein mächtiges Schwert des Guten, „Soul Calibur“, auf und vernichtet Soul Edge. Die ganze Macht von Soul Edge kann jedoch nicht bezwungen werden, weshalb sein Einfluss immer noch zu spüren ist.

Mehrere Kämpfer verfolgen das Schwert, jeder aus einem persönlichen Grund, und versuchen, Soul Edge für sich zu gewinnen.

Wichtige Charaktere

Isabella „Ivy“ Valentine

Tochter von Cervantes, versucht in Soul Calibur 3 alles mit Soul Edge in Verbindung stehende in Erfahrung zu bringen und zu vernichten, wissend, dass auch sie selbst das Blut des Schwertes in sich trägt.

Waffe: Schlangenschwert; Name der Standardwaffe: Valentine (Ivy Blade)

Rock

Sohn eines von Cervantes auf der Suche nach Soul Edge getöteten Waffenhändlers. Lebt zusammen mit einem indianischem Waisenkind (Bangoo) separiert von den Indianerstämmen, die ihn als „weißen Riesen“ fürchten. Bricht in Soul Calibur 3 auf, um sich selbst und Bangoo zu beweisen, dass er seiner würdig ist.

Waffe: Riesenkeule; Name der Standardwaffe: Onslaught

Seong Mi-na

Tochter des Kampfkunstmeisters Han Myong. Bricht in Soul Calibur 3 auf, um das gestohlene Schwert ihrer Familie (White Storm) von Yunsung zurückzuholen.

Waffe: Naginata; Name der Standardwaffe: Scarlet Thunder

Sophitia Alexandra

Griechische Kriegerin, die einst Soul Edge zerstörte und sich in Teil 4 der Geschichte (Soul Calibur 3) wiederum aufmacht um es endgültig zu vernichten.

Waffe: Griechisches Schwert und Schild; Name der Standardwaffe: Omega Sword & Elk Shield

Cassandra Alexandra

Schwester von Sophitia, macht sich in Soul Calibur 3 auf, um ihrer Schwester bei der Vernichtung von Soul Edge beizustehen und dafür zu sorgen, dass diese endgültig nach Hause zurückkehrt.

Waffe: Griechisches Kurzschwert und Schild; Name der Standardwaffe: Diagamma Sword & Nemea Shield

Astaroth

Nach Rocks Vorbild von einem dunklem Kult erschaffener, zerstörerischer Golem. Macht sich in SC3 auf um Rock zu vernichten und dadurch eine unike Kreatur zu werden.

Waffe: Riesenaxt; Name der Standardwaffe: Culutues

Cervantes

Diener Soul Edges, der vor langer Zeit seine Seele an das Schwert verkaufte und in SC3 aufbricht, um sich Soul Edge zurückzuholen.

Waffe: 2 Schwerter. Eines davon Soul Edge und das andere mit einer Pistole ausgestattet; Name der Standardwaffe: Soul Edge & Nirvana

Lizardman

Einst verfluchter Krieger in Echsengestalt, macht sich auf, um sich an den Göttern zu rächen.

Waffe: Schwert und Schild bzw. Axt und Schild(SC3); Name der Standardwaffe (SC3): Grudge Axe & Aya Shield

Mitsurugi

Einsamer Samurai, immer auf der Suche nach einem würdigen Gegner. Man nennt ihn auch die „Ein-Mann-Armee“.

Waffe: Katana; Name der Standardwaffe: Shishi-Oh

Setsuka

Geisha nichtasiatischer Herkunft, macht sich auf, um sich für den Mord des einzigen Menschen auf der Welt, den sie hatte, ihrem geliebtem Meister, an Mitsurugi zu rächen.

Waffe: In einem Regenschirm verstecktes Schwert; Name der Standardwaffe: Ugetsu Kageuchi

Siegfried von Schtauffen

Ritter, der einst unter den Einfluss des bösen Schwertes Soul Edge geriet und während dieser Zeit (3 Jahre) als Nightmare sein Unwesen in Europa trieb. Jetzt nicht mehr länger unter dem Einfluss des Schwertes, macht sich auf, um vergangene Taten zu bereinigen.

Waffe: Zweihandschwert; Name der Standardwaffe: Requiem

Nightmare

Böse Form Siegfrieds, nachdem dieser unter den Einfluss des Schwertes geriet. Schaffte es mit Hilfe von Zasalamel sich von der Notwendigkeit des Körpers von Siegfried zu lösen und treibt seit je her sein Untreiben auf der Welt.

Waffe: Soul Edge; Name der Standardwaffe: Soul Edge (SC2), Soul Edge (Phantom)(SC3)

Li Long

Chinesischer Auftragsmörder, der für die Ming-Dynastie arbeitete. Machte sich auf, um Mörder seiner Geliebten Chie (die eigentlich gar nicht tot war) zu finden (seiner Meinung nach Mitsurugi). Wurde im Kampf gegen Cervantes stark verwundet, konnte aber lebendig entkommen und machte sich nach einiger Zeit, die er bei einem Mädchen verbrachte, dass seine Wunden pflegte und ihm neuen Mut machte, auf, um seine Verfolger (Cervantes und Co.) zu Verfolgten zu machen.

Waffe: Nunchuk

Hwang

Hauptmann bei der koreanischen Armee und Mann, der Seung Mina heiraten sollte. Machte sich auf, um Seung Mina auf ihrer Reise zu beschützen und unverletzt zurückzuholen.

Waffe: Chinesisches Krummschwert

Tira

Auftragsmörderin, die in ihrer Kindheit von einer Geheimorganisation entführt und zur Mörderin ausgebildet wurde, einige Attentate unternahm und später wieder freigelassen wurde. Sie konnte sich jedoch nicht an ein normales Leben gewöhnen und wurde zur Dienerin Soul Edges, die jetzt einen neuen Wirt für das Schwert sucht.

Waffe: Ringklinge; Name der Standardwaffe: Aiselne Drossel

Yoshimitsu

Anführer der Manji Diebesbande, macht sich in Teil 4 auf, um den Mörder seiner Gefährten (Tira) zu finden.

Waffe: Katana; Name der Standardwaffe: Yoshimitsu

(Yoshimitsu ist in Tekken vertreten)

Yun-seong

Schüler Han Myongs, der es hasst immer an zweiter Stelle (hinter Hwang) zu stehen. Stahl in Teil 4 das Familienerbstück der Familie Myongs und machte sich damit auf um „das Schwert der Helden“ (Soul Edge) zu finden.

Waffe: Chinesisches Krummschwert; Name der Standardwaffe: White Storm

Talim

Letzte Priesterin eines philippinischen Windstammes, die sich aufmacht, um ihre verlorene Fähigkeit des Windlesens wiederzuerlangen und Soul Edges Schreckensherrschaft in der Welt zu beenden.

Waffe: 2 Ellenbogenklingen; Name der Standardwaffe: Loka Luha & Syi Salika

Voldo

Diener des Italienischen Händlers Vercci, der in den langen Jahren, die er in den dunklen Kammern Verccis als Wächter zubrachte, seine Fähigkeit zu denken und zu sehen verlor. Versucht Soul Edge für seinen längst verstorbenen Meister zu finden, der Soul Edge sein Lebtag erstrebte.

Waffe: 2 Katar (eine Art Handschuh, an denen klingen befestigt sind); Name der Standardwaffe: Manas & Ayus

Maxi

Pirat, dessen Crew von Astaroth abgeschlachtet wurde. Macht sich seitdem auf die Suche nach Astaroth, um sich an ihm zu rächen.

Waffe: Nunchaku; Name der Standardwaffe: Soryuju

Raphael

Französischer Adliger, der versucht die gesamte Welt für seine Geliebte Amy rücksichtslos umzugestalten. In Teil 4 bricht er auf, um den „heiligen Stein“ der seine Pläne blockiert zu vernichten.

Waffe: Schwertrapier; Name der Standardwaffe: Flambert

Zasalamel

Verbannt vom Stamm der Soul Calibur (das gute Schwert) bewacht, versucht Zasalamel etwas zu finden, dass seine Unsterblichkeit beendet.

Waffe: Todessense; Name der Standardwaffe: Kafziel

Chai Xianghua

Als Mitglied der Kaiserlichen Garden der Ming-Dynastie zieht sie aus, um das böse Schwert zu finden und zu vernichten.

Waffe: Chinesisches Schwert; Name der Standardwaffe: Xianghua hat ihr keinen Namen gegeben

Kilik

Mönch, der auszieht, um Soul Edge zu zerstören und alles von ihm Befallene zu vernichten.

Waffe: Kampfstab; Name der Standardwaffe: Kali-Yuga

Taki

Japanische Dämonenjägerin, die schon lange versucht den Untaten Soul Edges ein Ende zu bereiten.Bricht in SC3 auf, um ihren von Soul Edge befallenen Meister Toki zu töten.

Waffe: 2 Ninjaschwerter; Name der Standardwaffe: Rekki-maru & Mekki-Maru

Yoda & Darth Vader

Bekannt aus der StarWars Saga, verfügbar in Soul Calibur IV. Beide beherschen die "Macht" und den Laserschwertkampf. Der genaue Zusammenhang mit der Hauptstory des Spiels ist noch nicht bekannt.

Waffe: Laserschwert

Serientypische Merkmale

Waffen

Die Idee, Waffen in Kampfspielen einzubauen, ist zwar nicht neu (Samurai Shodown ist ein gutes Beispiel für ein 2D-Kampfspiel mit Waffen), aber die Soul Calibur-Reihe war die erste, in der Waffen in 3D und mit großem Erfolg und Stil eingebunden wurden. Abgesehen von der ästhetischen Seite, kann man mit Waffen eine weit größere Vielfalt an Kampfstilen unterbringen, und Unterschiede zwischen den Kämpfern besser herausarbeiten. Dabei wurde als wesentlicher Bestandteil auch die Reichweite dieser Waffen berücksichtigt und in die KI eingebaut, sodass Kämpfer mit Stabwaffen den Gegner auf Abstand zu halten versuchen.

Abgesehen von dem Waffeneinsatz ist das Interaktionsverhalten zwischen zwei Spielfiguren aber das übliche wie bei fast jedem Beat'em Up; es gibt also keine lange Folge von Schlagfolgen, bei denen sich nur die Waffen gegenseitig treffen und parieren. Dennoch verzichtet die Reihe auf explizite Gewaltdarstellung (etwa Blut) bzw. verharmlost diese, obwohl sich die Protagonisten häufig mit scharfen Klingen durchbohren u. Ä., ohne das der Kampf ob dessen sofort entschieden wäre. Trotz des Potenzials ist die Reihe also nicht mit z. B. Mortal Kombat zu vergleichen.

Eight-Way Run (8WR)

3D-Kampfspiele hatten bis zu Soul Calibur lediglich eine eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit in der 3. Achse des Raumes, wo zum Beispiel Rollen genutzt wurden, um sich zur Seite zu hechten. In Soul Calibur erzeugt eine Bewegung am Joystick eine Bewegung in die entsprechende Richtung auf dem Kampffeld. Das ermöglicht mehr Bewegungsfreiheit und strategische Möglichkeiten während des Spielgeschehens.

Forgiving buffering

Als Buffering bezeichnet man die Zwischenspeicherung der Eingabe, während die Spielfigur noch eine Bewegung ausführt. In Tekken und Virtua Fighter müssen Tastenkombinationen schnell und präzise eingegeben werden, um gute Schlagkombinationen zu erreichen. Soul Calibur bietet hier etwas mehr Spielraum und sorgt so bei vielen für ein aufgelockertes Spielerlebnis.

Kampfsystem

Allgemein bietet die SC-Reihe zwar ein effektreiches Kampfgeschehen, bei dem mitunter unrealistische Waffen und Auswirkungen eingesetzt werden und die Figuren trotz Verletzung durch z. B. Schwerter weiterkämpfen können, das eigentliche Kampfverhalten aber weitestgehend realistisch ist. Es gibt also nur ganz vereinzelt Techniken, die einem Geschoss oder teleport-ähnlichen Aktionen gleichen (vergleiche hier zu etwa Street Fighter). Dennoch stellt die Reihe keine Kampfsimulation dar und ist insgesamt weniger realistisch als z. B. sogar die hausinterne Konkurrenz Tekken.

Das Kampfsystem beinhaltet grundsätzlich horizontale und vertikale Attacken sowie Tritte. Zudem verfügt jeder Kämpfer eine Reihe an Wurf- und Grifftechniken, die durch Tastenkombination und Position (Nähe + Stellung) zum Gegner ausgelöst werden.

Um Angriffe abzuwehren, stehen eine normale Deckung sowie die aktive Verteidigung zur Verfügung. Bei letzterem kann man den Angriff eines Gegners parieren, so dass dieser das Gleichgewicht für wenige Augenblicke verliert und in dieser kurzen Zeit nicht reagieren kann. Außerdem besitzen die meisten Kämpfer spezielle Schläge, die den selben Effekt wie die aktive Deckung haben, sofern der Gegner in diesem Augenblick den Konterschlag mit seinem eigenen Angriff berührt (in Calibur II sind diese Counter-Schläge z. B. violett eingefärbt). Zusätzlich bietet das Spiel durch das ‚Eight-Way-Run (8WR)‘-System nicht nur die Möglichkeit, dem Gegner nach hinten auszuweichen, sondern auch zur Seite. Während diesen Ausweichbewegungen können zudem spezielle Schlagvarianten abhängig von der Bewegungsrichtung abgerufen werden.

Jeder Kämpfer beherrscht ein gewisses Repertoire an Guard Breakern (signalisiert durch bläuliche Blitze an der Waffe (SCII), welche die Deckung des Gegners durchbrechen können, ihn dann aber nicht direkt verletzen, sondern diesen nur für wenige Augenbliche wehrlos machen, woraufhin dann weitere Angriffe erfolgen können. Trifft ein solcher Guard Breaker-Schlag aber einen ungeschützten Gegenüber, verletzt er ihn normal in seinem festgelegten Schadenspotenzial.

Schließlich gibt es mächtige Unblockables; Schläge, die durch Blitz und Feuer an der Waffe signalisiert werden: sie können sowohl die Deckung durchbrechen und im gleichen Zuge auch direkt verletzten. Allerdings können entsprechende Attacken alle nur langsam in Relation zu der jeweiligen Kampfgeschwindigkeit des Charakters ausgeführt werden, was das Ausweichen etwas erleichtert.

Damit verwandt kann jeder Charakter sich konzentrieren, dass die Kraft der Seelen sich bei ihm sammelt. Je länger er die Zeit dafür hat, desto stärker und deckungsbrechender werden die in diesem Zustand ausgeführten Schläge (erkennbar an der Farbe, die die Figur annehmen konnte). Es gibt etwa in SCII drei Stufen, die man erreichen kann. Im Gegensatz also zu den speziellen „Unblockable“-Moves und den Guard Breakern nimmt in diesem Seelenzustand jeder Angriff die jeweiligen Eigenschaften an und wird so zu einem Seelenangriff. Allerdings muss der Schlag schnell eingesetzt werden, da der Seelenzustand schnell verfliegt. Zudem erfordert das Aufladen der Seelen Zeit und Distanz. Muss man das Sammeln der Seelen zu früh abbrechen, werden entsprechend die Schläge schwächer. Muss man einen Gegentreffer hinnehmen, ohne dass man einen Selenangriff platzieren konnte, verfliegt der Seelenzustand augenblicklich.

Ab Soul Calibur II ist zusätzlich noch ein sogenanntes clash system beinhaltet. Wenn sich also zwei Waffen aufgrund gleichzeitiger Angriffe der Opponenten direkt treffen, enden beide Angriffe im Nichts – dies gilt allerdings nur, wenn ein horizontaler Schlag auf einen vertikalen trifft.

Dieses Spielgeschehen variiert leicht je nachdem welche Zusatzwaffen von den Figuren eingesetzt werden. Nur die Standardwaffen setzen die gleichen Bedingungen zwischen den Figuren (abgesehen natürlich von Reichweite und Technik). So ermöglichen es einige Waffen mancher Kämpfer, den Gegner trotz passiver Deckung (leicht) zu verletzen (ohne dabei aber die Deckung zu durchbrechen) – dafür hat auch jede dieser Waffen dann auch mind. einen Nachteil (etwa leichte Schadensreflektion, horizontale Angriffe werden unwahrscheinlicher mit einem vertikalen Angriff gekontert, etc.).

Besonderheiten, Trivia & Sonstiges

Soul Calibur II wurde 2003 für die 3 wichtigsten Heimkonsolen umgesetzt. In jeder Version gibt es einen speziellen Kämpfer, den es in den anderen Versionen nicht gibt. In der GameCube-Version ist es Link aus The Legend of Zelda. Heihachi Mishima aus der Tekken-Reihe tritt in der PlayStation 2-Version auf, und den Charakter Spawn schließlich gibt es nur in der Xbox-Version.

Die Spielfigur Yoshimitsu kam erstmals in der Tekken-Reihe vor und wird nun in beiden namco-Prügelspielreihen verwendet. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Yoshimitsu auch in Tekken ein Samuraischwert trägt, was den Cross-Over sicherlich beflügelte.

In dem bald veröffentlichten Soul Calibur IV stehen die beliebten Star Wars-Figuren 'Darth Vader' und 'Yoda' als spielbare Charaktere zur Verfügung. Yoda wird nur auf der Xbox360 spielbar sein und Darth Vader nur auf der Play Station 3.

Fans & Reputation

Hinter den Spielen der Reihe hat sich eine relativ große Gemeinschaft von Fans gebildet. Dem wurde Namco bei Soul Calibur für die Dreamcast insofern gerecht, dass man sich viele Renderbilder und auch sogenannte FanArts frei spielen kann. Dieses Feature wurde auch beim Nachfolger Soul Calibur II beibehalten, allerdings nicht in dem Ausmaß wie in seinem Vorgänger.

Kritisiert wird die Reihe hingegen von einigen Videospielern und Fachmagazinen, die dem Spiel zu geringe Spieltiefe/Anforderung beim Spielen gegen die CPU vorwarfen und den hohen Button mashing-Anteil, der insbesondere im Zweispielermodus auffällt, bemängelten.

Soul Calibur hat im Gegensatz zu Spielen wie Tekken sehr wenige „Blockstuns“, das sind Moves die einem sogar bei erfolgreichem Block des Gegners trotzdem einen zeitlichen Vorteil verschaffen und erst die Voraussetzung für Button Mashing bieten. Das Spielprinzip ist es nur zu schlagen bzw. zu kontern, wenn man erfolgreich geblockt oder pariert hat. Trifft man den Gegner, so ist man zeitlich leicht im Vorteil, machen also beide Spieler nach einem Hit einen gleichschnellen Move, so trifft der, der auch zuvor den Hit gelandet hat. Blockt der Gegner, so ist man zeitlich im Nachteil, machen also beide wieder einen gleich schnellen Move, so trifft der, der zuvor erfolgreich geblockt hatte.

Die einzige Ausnahme sind die sogenannten „Blockstuns“, sie geben nicht nur auf Hit, sondern auch auf Block einen zeitlichen Vorteil. Jedoch hat in Soul Calibur jeder Charakter nur sehr wenige Moves dieser Sorte, anders wie z. B. Tekken, ein ständiges „Mashen“ auf die Knöpfe bringt in Soul Calbur also absolut keinen Vorteil, sobald der Gegner die grundlegenden Eigenschaften des Spiels verstanden hat, was im Klartext bedeutet, nach einem Block kann man schlagen.

Soul Calibur – The Movie

2007 kommt in den USA eine Verfilmung zum beliebten Beat 'em up-Spiel Soul Calibur auf den Leinwänden. Unter der Homepage (In der Kategorie „Weblinks“) befindet sich derweil nur ein Werbetrailer.