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Ausgemeindung

Mit einer Ausgemeindung oder auch Rückgemeindung (österr.) bezeichnet man den politischen Willen einer Stadt oder Gemeinde durch die Ausgliederung aus ihrem Umland wieder den Status der Eigenständigkeit zurückzuerhalten. Es ist der gegenteilige Prozess der Eingemeindung.

Der Prozess der Ausgemeindung erfolgt relativ selten. Die Gründe für eine solche Entscheidung sind vielfältiger Art. Beispielsweise sehen Ortschaften in der Bevormundung durch die Kernstadt und dem damit verbundenen eingeschränkten Gestaltungsspielraum bei innerörtlichen Vorhaben einen Grund zur Ausgemeindung. Auch eine Zwangseingemeindung kann Grundlage für eine spätere Ausgemeindung bilden.

Bei der Ausgemeindung werden in der Regel die finanziellen Vermögensverhältnisse, einschließlich Lasten und Verbindlichkeiten, auf die neue Ortsgemeinde übertragen.

Beispiele für Ausgemeindungen in Deutschland

Beispiele für Ausgemeindungen in Österreich

Streitigkeiten um Ausgemeindungen