Heim

Diskussion:Antennengewinn

Inhaltsverzeichnis

Redundanz zu Antennentechnik und Antennendiagramm

Ich möchte jetzt ausdrücklich nicht nicht ein Redundanz-Bäpperle setzen, weil ich diese Art Konversation als unproduktiv betrachte, indem es nämlich einen Zwang ausübt, irgend etwas zu tun um diese Bäpperle wieder loszuwerden, was sich hinterher als voreilig herausstellen kann. Eine ruhige Diskussion finde ich dagegen viel produktiver.

Aber ich sehe hier zwei Möglichkeiten:

1. Der Artikel Antennengewinn wird mathematisch und physikalisch so ausgebaut, dass er sehr viel mehr Informationen vermittelt, als die o.g. Artikel.
2. Wenn das nicht geht, dann müsste der Abschnitt Antennengewinn im Artikel Antennentechnik aufgebohrt werden und die Funktion dieses Artikels hier mit übernehmen, der dann zu einem Redirekt degradiert wird.

--Averse 18:49, 22. Jan. 2007 (CET)

?

Sollte hier vielleicht nicht noch der Vollständigkeit halber die Direktivität und der Antennenwirkungsgrad erwähnt werden? (unsignierter Beitrag)

Wird bereits im Artikel Antennentechnik getan.--Averse 18:49, 22. Jan. 2007 (CET)

Beispiele?

Eine exemplarische Liste verschiedener Antennenbauformen nebst ihrem jeweiligen Antennengewinn wäre sehr angenehm, damit man mal eine Vorstellung von den in der Realität vorkommenden Antennengewinnen bekommt. --RokerHRO 13:35, 8. Aug 2005 (CEST)

... + weiterer Kennzahlen (wie Wirkungsgrad oder Wellenwiderstand). Sollte man wohl besser unter Antenne (Technik) anlegen + pflegen und sich hier nur auf wenige Beispiele für Antennengewinn geschränken. Dantor 12:44, 23. Aug 2005 (CEST)

faltdipol

unklar, wieso ein Faltdipol (das ist schließlich auch ein lambda/2-Dipol) einen höheren Gewinn als jener haben soll...Ulfbastel 14:44, 28. Nov 2005 (CET)

dbi ist der Gewinn auf einen Kugelstrahler bezogen. dbd bezieht sich auf einen lamda/2-Dipol --Flacus 17:09, 28. Nov 2005 (CET)

Warnung: Ziemlich viel Unsinn

1. Der Artikel strotz leider vor falschen Aussagen. Dies fängt schon mit dem ersten Satz an: "Der Antennengewinn gibt an, wieviel Leistung eine Antenne in ihrer Hauptrichtung bezogen auf eine Vergleichsantenne abgibt oder empfängt." Die Leistung, welche eine Antenne aussendet hängt von der eingespeisten Sendeleistung und dem Antennenwirkungsgrad ab. Beim Antennengewinn spielt zusätzlich der Richtfaktor eine entscheidende Rolle.

2. Genauso falsch ist die folgende Aussage: "Die Resonanzfrequenz der Antenne muß die der Funkfrequenz sein". Eine 5/8*lambda-Groundplane wäre demnach kaum zu gebrauchen? Auch im Handy sind (aus Platzgründen) viele Antennen nicht in Resonanz. Die imaginäre Fusspunktimpedanz wird durch Anpassnetzwerke an die vom Sender geforderte (meist reelle) Impedanz angepasst.

3. Auch nicht richtig ist: "Die Einheit für den Antennengewinn ist das Dezibel (dB)." Der Antennengewinn kann, wie jedes Leistungsverhältnis, in Dezibel angegeben werden. Der Antennengewinn ist dimensionslos.

4. Der Gewinn einer Antenne setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: Wirkungsgrad und Richtfaktor. Während der Wirkungsgrad angibt, wieviel der eingespeisten Leistung tatsächlich abgestrahlt wird, gibt der Richtfaktor an, um wieviel stärker die Antenne in Hauptstrahlrichtung abstrahlt als ein isotroper Strahler. (Genau genommen ist der Richtfaktor das Verhältnis der Leistungsflussdichten am Empfangsort: D=S/Si)).

Für die Praxis (zum Beispiel für die Berechnung der Leistungsflussdichte am Empfangsort bei gegebener Sendeleistung) ist das Produkt

Antennengewinn = Wirkungsgrad * Richtfaktor

entscheidend.


hallo ! du hast recht. schreib doch den artikel so um dass alles stimmt. an deinen formulierungen ist zu sehen dass du vom fach bist und es dir wohl leichter fällt beim thema durchzublicken. manche user hier sind zwar guten willens, ihnen fehlt manchmal der physikalische background. am bsten du meldest dich an, dann geht alles leichter. gruss michael Redecke 14:42, 8. Mai 2006 (CEST)


Dem kann ich __nicht__ zustimmen. Ich habe mir die Mühe gemacht, die Kritikpunkte etwas zu recherchieren, und kam zu folgenden Ergebnissen, fangen wir mal an :

Dazu habe mir erlaubt, Deine Punkte mal durchzunummerieren:

zu 1) Das widerspricht nicht der im Artikel gemachten Aussage. Zwar hängt die ausgesendete Leistung hängt von der eingespeisten ab, zum Ermitteln des Antennengewinns verändert man die eingespeiste Leistung sinnvollerweise nicht ;-) Der Antennenwirkungsgrad hingegen ist zwangsläufig Teil des Meßergebnises, wie Du selbst unter 3) schreibst, da man diesen bei Austausch der Antenne sozusagen mit austauscht. Letztlich sagst Du, der Richtfaktor spiele die entscheidende Rolle, und genauso steht's im Artikel.

zu 2) a) Eine 5/8*lambda-Groundplane hat, wie der Name schon andeutet, eine Resonanzfrequenz von fünf-achtel der Wellenlänge lambda. Beim klassischen lambda-halbe dipol ist es die Hälfte der Wellenlänge. Paßt doch zur Formel, oder? b) Eine Antenne muß nicht die optimale Länge haben. Die Empfangsqualität ist dann halt (deutlich) schlechter. Hmm. Beim Handy wird übrigens durchaus die richtige Antennengröße verwendet. Es kommt bei der 'Größe' nicht auf's Äußere an.

zu 3) Richtig, ein Faktor wie der Antennengewinn ist dimensionslos. Trotzdem spricht man von der dimensionslosen Einheit dB. Wenn man unter Wikipedia nach dezibel schaut, steht dort "Bel (Einheit)". Hmm.

zu 4) Das hast Du so gut formuliert, das solltest Du genauso in den Atrikel setzen. Du solltest jedoch noch klarstellen, daß bei Verwendung des o.g. logarithmischen Maßes dezi Bel die Faktoren addiert, und nicht multipliziert werden (eben wegen log):

Antennengewinn [dB] = Wirkungsgrad [dB] __+__ Richtfaktor [dB]

Ein paar Quellen: http://networks.siemens.de/solutionprovider/_online_lexikon/2/f014292.htm http://networks.siemens.de/solutionprovider/_online_lexikon/0/f007680.htm

Abschließend möchte ich noch sagen, daß das fast alles was Du gesagt hast, dem Artikel nicht wiederspricht. Formulieren ist eine Kunst, und Deine erklärungen sind gut formuliert. Ich finde eh, daß der Artikel zu groß ist. Für den Begriff Antennengewinn sollte man einen kurzen prägnanten Text, eben nur die Definition nennen. Details, wie man den erzielt (Bauformen), sollte bei Antennen(Technik), Bauformen usw. stehen.


Momentmal, Man sollte sich für jeden definierenden Artikel angewöhnen, bei einer Aussage zu bleiben. Wenn man ein Verhältnis angibt, bezeichnet man es als Faktor (Gewinnfaktor, Richtfaktor) und benutzt die Grossbuchstaben G und D. Logaritmiert man es (g=10*log(G)) wird daraus Kleinbuchstaben und erhält die Pseudoeinheit deziBel [dB]. Genannt wird das ganze dann Gewinnmaß. Verknüpft sind die Größen G und D über den Wirkungsgrad nü (griechisches nü ist gemeint): G=nü*D nü ist immer kleiner 1 (Da sonst mehr Energie abgegeben wird, als Reingesteckt). nü ist das Verhältnis von abgestrahlter zu zugeführter Leistung und gibt somit die Antennnenverluste an. ist nü=1 so ist die Antennen ideal verlustfrei und damit wird D=G

Quellle: Rothammels Antennenbuch



Der Behauptung "Ziemlich viel Unsinn" kann ich mich nur anschließen.

Viele Formulierungen im Artikel sind so nicht exakt, dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob Formulieren Kunst ist oder nicht. Da es sich hier um einen wissenschaftlichen Beitrag handelt, kommt es lediglich auf Exaktheit an; welche Worte man dafür verwendet, ist unerheblich.

Ich denke ein Grund für die vielen Unkorrektheiten sind die zweifelhafte Quellen. So ist es zum Beispiel im Falle der Kunsteinheit "dB" sinnfrei als Quelle Wikipedia zu nennen, wenn genau hier ein Wikipedia-Beitrag diskutiert wird. Desweiteren ist auch ein Online-Lexikon (wie im aktuellen Diskussionsabschnitt), das keinerlei Wert auf Vollständigkeit erhebt, kaum nützlich.

Abgesehen von der allgemeinen Kritik, habe ich auch noch inhaltliche Anliegen:

1) Mit der Überschrift "Antennen-Charakteristik" des 1. Abschnittes kann ich nichts anfangen. Was ist eine Antennen-Charakteristik? Anpassung, Rauschtemperatur, ...? Ausgehend vom Inhalt des Abschnittes wäre die Bezeichnung "Richtcharakteristik einer Antenne" o. ä. treffender.

2) Weiterhin wird im Artikel immer Gewinn und maximaler Gewinn gleichgesetzt, was einfach nicht stimmt. Der Gewinn ist eine Funktion des Raumwinkels (bzw. von Azimuth und Elevation); er ist definiert als die abgestrahlte Leistungsdichte bei einem bestimmten Raumwinkel (dPrad/dS) bezogen auf die Summe aus gesamter abgestrahlter Leistungsdichte und Verlustleistungsdichte der Antenne. Das entspricht letztlich der Definition: Gewinn = Wirkungsgrad * Direktivität (einheitslos!!). Der maximale Gewinn ist dann schließlich das Maximum des Gewinns über alle Raumwinkel. Ich habe nichts dagegen, wenn die Begriffe "maximaler Gewinn" und "Gewinn" synonym verwendet werden, allerdings sollte man darauf auch hinweisen.

3) Das eine Antenne resonant sein muß, ist so nicht richtig! Dann wären ja Antennen hoher Frequenzbandbreite nicht möglich. Diese gibt es aber wie zum Beispiel die Vivaldi-Antenne, mit der Bandbreiten von mehreren Oktaven möglich sind.

4) Was bedeutet "optimale Länge" bei Dipolantennen? Von welchem Optimum reden wir? Möchte ich beispielsweise die Antenne (optimal) auf eine Bezugsimpedanz von 50 Ohm anpassen, dann muß die Antenne verkürzt werden (< lambda/2). Möchte ich eine hohe Richtwirkung erreichen, dann sollte ich die Antenne länger machen, da die daraus resultierende größere Wirkfläche einen höheren maximalen Gewinn nach sich zieht (vgl. Langdrahtantenne).

5) Über das Problem der Einheit wurde ja schon diskutiert. Der Gewinn ist grundsätzlich dimensionslos. "dB" ("dBi", o. ä.) sind lediglich Kunsteinheiten, die - zugegeben - sehr hilfreich sind.

Gewinnabschätzung

Durch einsetzen des horizontalen und vertialken Öffnungswinkel ergibt sich aus der Approximatiosformel ein auf ± 2 dBi genauer Gewinn.
bzw. ; Der Wirkungsgrad η liegt üblicherweise zwischen 0,6 und 0,8

Die Formeln oben wollt ich gerne im Artikel einfügen aber irgendwie bring ichs nicht unter. Außerdem bin ich mir nicht 100% sicher ob sie so schon stimmt. Wäre nett wenn jemand da weiter machen könnte. --Mik81 09:14, 28. Okt. 2006 (CEST)

qs-kritik

Zitat aus QS: Wie schon zwei IP's auf der Diskussion:Antennengewinn angemerkt haben hat der Artikel einige Ungenauigkeiten. Nach Möglichkeit werde ich mich in den nächsten 4 Wochen darum kümmern --mik81 14:26, 28. Mär. 2007 (CEST)

  1. (Wertangabe und Einheit des Antennengewinns) Erster Punkt ist mal, woraus ergibt sich der Gewinn? ( P (Leistung) ist nur die halbe Wahrheit. Die ändert sich mit dem Abstand und verwendeter Antenne. Folglich ist eine solche Angabe nur bei wirklicher Messung mit Referenzantennen und gleichbleibendem Abstand gültig. Mit dieser Probelmatik befassen sich auch die Artikel ERP und EIRP in unbefriedigender Weise.
    Ich glaube der Passende Begriff ist Strahlungsintensität die Angabe mit Leistung entspringt der Messtechnik--mik81 08:44, 31. Mär. 2007 (CEST)
    dann müsste es heißen. Sieht allerdings eher merkwürdig aus --mik81 18:28, 5. Apr. 2007 (CEST)
  2. worauf bezieht sich der Gewinn Senden oder Empfangen. Ein Parabolantenne hätte dann ja einen deutlich höheren Gewinn als eine Yagiantenne mit gleichen Richteigenschaften. Beim Senden hätten aber beide die gleiche Strahlungsintensität--mik81 08:44, 31. Mär. 2007 (CEST)

Weiterhin sollte die Einleitung verständlicher geschrieben werden (Hauptrichtung wird bspw. nicht erklärt). igel+- 11:54, 11. Apr. 2007 (CEST)

Hallo igel, bitte begründe wenn Du ein QS-Tag entfernst. Unbegründetes handeln erscheint immer irgenwie unfreundlich. --mik81 15:03, 11. Apr. 2007 (CEST)
Gern: Die QS-Frist von 7 Tagen ist seit einer Weile abgelaufen, darum muss das Bapperl raus. igel+- 18:01, 11. Apr. 2007 (CEST)

Nun habe ich die Überarbeitung abeschlossen. Vielleicht folgen noch ein paar Sätze zur Messung des Gewinns. Aufjedenfall wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für Kritiken. Gruß --mik81 13:13, 5. Mai 2007 (CEST)