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Reginhar (Lothringen)

Reginar I. von Hennegau (* um 850; † zwischen dem 25. August und November 915 in Meerssen) aus der Familie der Reginare war Graf von Hennegau und Maasgau. In der Regierungszeit von Karl dem Einfältigen (König in Lotharingien 911-923) scheint er als Markgraf bis zu seinem Tod die militärische Macht in diesem Landesteil gehabt zu haben.

Irrtümlich ist er oft bei Historiker Langhals zugenannt. Nur sein Enkelkind Reginar III. und sein Urenkel Reginar von Löwen (Sohn des Grafen Lambert I. von Löwen) sind aber mit diesem Beiname in die Quellen bezeugt.

Er war der Sohn des Grafen Giselbert im Maasgau und der Ermengarde, einer Tochter Kaiser Lothars I. aus der Familie der Karolinger.

Nach dem Tod des ostfränkischen Königs Ludwig das Kind († 911) verweigerte der lothringische Adel dessen Nachfolger Konrad I. den Lehnseid und verband sich mit Karl dem Einfältigen, König des Westfrankenreichs, der Reginhar zum Markgrafen von Lotharingien machte.

Er heiratete Hersinde (auch Alberada genannt), mit der er mindestens drei Kinder hatte:

Personendaten
Reginar I. von Hennegau
Reginhar von Lothringen
Graf von Hennegau und Maasgau
um 850
zwischen 25. August 915 und November 915
Meerssen