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Teilung Berlins

Die Teilung Berlins in West- und Ost-Berlin von 1948 bis 1990 war eine Folge des Zweiten Weltkrieges und der anschließenden Deutschen Teilung sowie der im Kalten Krieg gipfelnden Ost-West-Auseinandersetzungen.

Das von den Siegermächten in vier Besatzungszonen geteilte Deutschland und die Vier-Sektoren-Stadt Berlin waren damit jahrzehntelang Spielball der Ost-West-Gegensätze; durch und teilweise um die Stadt verlief ein Teil des so genannten Eisernen Vorhangs zwischen Ost und West.

Die politische Teilung Berlins manifestierte sich nach langen Auseinandersetzungen im September 1948 in der Spaltung der Berliner Stadtverordnetenversammlung, und festigte sich mit der Gründung der beiden deutschen Staaten und ihrem jeweiligen Anspruch auf Berlin. Die Teilung Berlins wurde mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 vollendet; zuvor waren unkontrollierte Reisen zwischen West-Berlin und Ost-Berlin trotz politischer Teilung noch möglich. Die Wende in der DDR, der Fall der Mauer am 9. November 1989 und die Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 brachten dann auch nach vierzig Jahren das Ende der Teilung Berlins.

Der Verlauf der ehemaligen Mauer ist in Teilen des Stadtzentrums heute anhand einer Linie von doppelten Kopfsteinpflastersteinen nachzuvollziehen.

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