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An der Grenze

An der Grenze ist ein absurdes Theaterstück von Hans Mühlethaler, das am 9. November 1963 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde. Regie führte Karl Suter, für das Bühnenbild war Fritz Butz verantwortlich, die Musik komponierte Rolf Langnese.

Inhaltsverzeichnis

Personen

Kolak, Mutter, Fräulein, Kaminfegermeister, Schönmann, Frau Schönmann, Grenzer, Reisende

Das Stück

Der historische Hintergrund des Stücks ist der Eiserne Vorhang, die ehemalige Grenze zwischen der BRD und der DDR. Der Begriff ist hier metaphorisch zu verstehen: als Grenze zwischen Realität und Imagination, zwischen Leben und Tod. Kolak, ein erfolgloser Schlagersänger, bricht zu einer Reise auf. Im Zug trifft er auf eine Frau, die seine Geliebte wird. Der Kaminfegermeister verhaftet ihn wegen Schmuggels. Seine Geliebte verlässt ihn, seine Mutter sucht ihn, aber sie findet ihn nicht. Am Ende fesselt der Kaminfegermeister alle Personen. Nur Kolak bleibt frei, weil er der einzige ist, der es wagt, über die Grenze zu gehen.

Die erste Fassung wurde 1964 in der von Hans Rudolf Hilty herausgegebenen illustrierten Zweimonatsschrift für neue Dichtung hortulus veröffentlicht. Eine vom Autor überarbeitete Neufassung erschien bei Books on Demand Ende 2006.

Stimmen zur Uraufführung

Schwarz auf weiss