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Bronze Wolf

Der Bronze Wolf ist die einzige Auzeichen, die von der World Organization of the Scout Movement (WOSM), dem größten der Weltpfadfinderverbände, verliehen wird. Dies geschieht bei besonderen Verdiensten um die weltweite Pfadfinderbewegung. Einer der Träger ist der Schweizer Walter von Bonstetten, der die Medaille 1937 erhielt.

Geschichte

Die Auszeichnung Bronze Wolf wurde erstmals beim International Committee meeting in Stockholm am 2. August 1935 eingeführt. Das Komitee verlieh ihn einstimmig an den Gründer der Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell.

Zuvor verlieh Baden-Powell selbst stets einen Silber Wolf an verdiente Pfadfinder eines jeden Landes. Mit der Zeit stellte sich heraus, dass diese Auszeichnung stets nur an die britischen Pfadfinderschaften verliehen wurde. Um dem wachsenden Bedarf anderer Organisationen Genüge zu tun, und um eine Flut von Orden zu vermeiden schuf man im Einverständnis mit Baden-Powell den Bronze Wolf. Er wird um den Hals an einem braunen Halstuch mit gelbem Rand getragen.

In Übereinstimmung mit der Meinung des Komitees, die Auszeichnung nur für herausragende Leistungen zu verleihen, wurden in den ersten 20 Jahren seit der Einführung lediglich zwölf derartige Auszeichnungen verliehen. Die damaligen strengen Regulierungen gelten nicht mehr, und so kommen auf rund zwei Millionen Mitglieder ein Orden. Bis zum Jahr 2002 wurden insgesamt 320 Bronze Wolf verliehen.[1]

Quellen

  1. http://www.scout.org/en/about_scouting/facts_figures/history/the_bronze_wolf Scout.org (engl.)]