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Inta

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Inta
Basisdaten
Staat: Russland
Föderationskreis: Nordwestrussland
Föderationssubjekt: Republik Komi
Gemeindeart: Republiksunterstellte Stadt
Fläche: 30.100 km²
Einwohner: 37.501 (2006)
Höhe: 50 m
Telefonvorwahl: +7 (82145)
Geografische Lage: 66° 02' N, 60° 08' O Koordinaten: 66° 02' N, 60° 08' O
Kfz-Kennzeichen: 11
Offizielle Website: www.gorod-inta.ru
Politik
Bürgermeister: Wladimir Schachtin
Liste der Städte in Russland

Inta (russisch Инта) ist eine Stadt in der nordwestrussischen Republik Komi mit 37.501 Einwohnern (Berechnung 2006).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt im Vorland des Polarurals etwa 600 km nordöstlich der Republikhauptstadt Syktywkar an der Bolschaja Inta, einem rechten Nebenfluss des Kossju im Flusssystem der Petschora.

Inta ist der Republik administrativ direkt unterstellt. Zur Stadt gehört ein insgesamt 30.100 km² gräßtenteils dünn besiedeltes Territorium.

Die Stadt liegt etwa 10 km westlich der Petschoraeisenbahn KonoschaKotlasWorkuta (Station Inta-1, Streckenkilometer 1999 ab Moskau, bei der Siedlung städtischen Typs Werchnjaja Inta). Eine Zweigstrecke zur Stadt (Station Inta-2) dient nur dem Güterverkehr.

Geschichte

Inta entstand 1940 als Basis und Wohnsiedlung einer geologischen Expedition zur Erkundung von Steinkohlelagerstätten und Projektierung von Bergwerken. Der Name ist vom nenzischen Wort für wasserreicher Ort abgeleitet. 1954 erhielt der Ort, der auch bei der Kohleförderung immer im Schatten des nördlicheren Workuta stand, Stadtrecht.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
1959 45.200 *
1979 50.900 *
1989 60.200 *
2002 41.217 **
2006 37.501

Anmerkung: * Volkszählung (gerundet) ** Volkszählung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Inta gibt es ein Heimatmuseum, im zur Stadt gehörenden Dorf Petrun ein Historisch-ethnografisches Museum.

Wirtschaft

Stadtbildbestimmend ist der Steinkohlenbergbau. Die Wirtschaftskrise nach dem Zerfall der Sowjetunion und der späten 1990er Jahre hat jedoch nur einer (Intinskaja des Unternehmens Intaugol) der zuvor sechs Kohleschächte überstanden, was auch den bedeutenden Einwohnerrückgang der Stadt erklärt. Daneben Bau- und Holzwirtschaft.