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Apfelstädt (Fluss)

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Apfelstädt

Apfelstädt in Wandersleben

Daten
Lage In Thüringen
Länge 34 kmdep1
Quelle südlich von Tambach-Dietharz
50° 44′ 23″ N, 10° 35′ 10″ O
Quellhöhe 734 m ü. NN
Mündung Bei Molsdorf in die GeraKoordinaten: 50° 55′ 15″ N, 10° 58′ 1″ O
50° 55′ 15″ N, 10° 58′ 1″ O
Mündungshöhe 220 m ü. NN
Höhenunterschied 514 mdep1
Einzugsgebiet 372,8 km²dep1
Kleinstädte Tambach-Dietharz
Rechte Nebenflüsse Ohra
Bekannte Brücken Marienthalbrücke

Die Apfelstädt ist ein Fluss in Thüringen mit einer Länge von etwa 34 km. Sie ist ab dem Ablauf der Talsperre Tambach-Dietharz ein Gewässer erster Ordnung nach dem Thüringer Wassergesetz. Das Einzugsgebiet der Apfelstädt beträgt 372,8  km².

Geographie

Marienthalbrücke bei Ingersleben
Mündung in die von rechts kommende Gera

Die Apfelstädt entspringt unterhalb des Rennsteigs in 734 m ü. NN ungefähr fünf Kilometer südwestlich von Tambach-Dietharz.

Die Apfelstädt durchfließt zehn Gemarkungen: Tambach-Dietharz, Georgenthal, Catterfeld, Herrenhof, Hohenkirchen, Schwabhausen, Wechmar, Wandersleben, Apfelstädt, Neudietendorf (Zufluss des Waidbachs aus Mühlberg) und Ingersleben.

Die einzige größere Einmündung ist die Ohra nördlich von Ohrdruf. Der Fluss mündet nahe der zu Ingersleben gehörenden Siedlung Marienthal in die Gera, wobei die Mündung bereits auf dem Gebiet des Erfurter Ortsteils Molsdorf liegt.

Wirtschaft

Bis zum 20. Jahrhundert war das Wasser der Apfelstädt für bis zu 56 Mühlen entlang ihres Laufes von Bedeutung. Bei Georgenthal wurde 1653 der Flößgraben gebaut, der Wasser aus der Apfelstädt ableitet. Heute wird sie für den Angelsport und bei hinreichendem Wasserstand von Kanuten genutzt.

Bei Ohrdruf durchfließt die Apfelstädt ein Truppenübungsgelände der Bundeswehr. Hier dient sie dem Training zur Überwindung von Wasserhindernissen.