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Bistum Uijongbu

Das Bistum Uijongbu (lat.: Dioecesis Uiiongbuensis) ist eine römisch-katholische Diözese in Korea, die von Papst Johannes Paul II. am 24. Juni 2004 auf einem Teilgebiet des Erzbistums Seoul errichtet und derselben Metropolitanerzdiözese als Suffraganbistum unterstellt wurde. Ihr erster Bischof ist der bisherige Titularbischof von Tibuzabeto und Weihbischof von Seoul Monsignore Joseph Lee Han-Taek SJ (* 1934).

Das Bistum Uijongbu umfasst die Städte Uijongbu, Koyang, Kuri, Namyang, Paju, Tongducho-Yangju und Yeonchin. Sie grenzt im Osten an das Bistum Chunchon und im Süden, Südwesten und Südosten an das Erzbistum Seoul.

Die Pfarrkirche von Uijongbu wird Domkirche der neuen Diözese sein. Die Bischofsresidenz und die Kurie werden auf einem bereits gekauften Grundstück gebaut werden.

Statistische Daten zur neuen Diözese Uijongbu und zur Mutterdiözese Seoul vor und nach der Teilung

Stand: Juli 2004
Seoul
vor der Teilung
Uijongbu Seoul
nach der Teilung
Fläche (km²) 3.678 2.626 606
Bevölkerung 12.519.000 2.311.858 10.208.000
Gemeinden 248 51 197
Katholiken 1.409.000 161.872 1.248.000
Diözesanpriester 658 67 591
Ordenspriester 215 0 215
Ordensleute 2.239 60 1.170
Große Seminaristen 111 29 89


siehe auch: Liste der katholischen Bistümer