Heim

Diskussion:Friedrich August von Hayek

Inhaltsverzeichnis

Pinochet

Im Artikel zu Pinochet heißt es: "Pinochet spaltet sowohl die chilenische Öffentlichkeit als auch die internationale Meinung: Einige, wie etwa Friedrich Hayek, halten ihm zugute, er habe Chile vor einem wirtschaftlichen und politischen Chaos bewahrt und sei entschlossen gegen die Linken vorgegangen." - das sollte in diesen Artikel auch rein. Immerhin ist es bemerkenswert, dass der so freiheitliche Hayek einen brutalen Massenmörder unterstützt hat.-- 02:45, 27. Dez 2005 (CET)

Pinochet als "brutalen Massenmörder" geht doch wohl zu weit. Sicherlich ist jener für Menschenrechtsverletzung verantwortlich, aber es ist offenkundig, dass sich Hayek positiv nur darauf bezog, dass Pinochet auf die groben Verfassungsverstöße der Regierung Allende reagiert hat, damit einer Aufforderung des Parlaments gefolgt ist und hinsichtlich des drohenden Sozialismus Schlimmes verhindert hat. --217.232.46.223 12:25, 4. Feb. 2007 (CET)

Unter Pinochet sollen 3.000 Morde verübt worden sein, wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, von der weitverbreiteten Folter ganz zu schweigen. 3.000 sind natürlich wenig im Verhältnis zu den (u. a.) 6 Millionen Juden und den vielen Millionen anderen, die Hitler auf dem Gewissen hat, oder den 10-20 Millionen Hungertoten u. a., die Stalin zur Last gelegt werden. Gegenüber diesen beiden anerkannt größten Massenmördern war Pinochet nur ein ganz kleines Licht. Dennoch, 3.000 Tote sind nicht nichts; wo beginnt für Sie "brutaler Massenmord"? --82.135.37.138 18:29, 26. Feb. 2007 (CET)

Über Hayeks Eintreten für Pinochet: Hans Jörg Henneke: Die Tradition der Freiheit. Zeitgeschichte, Ideengeschichte und politische Theorie bei Friedrich August von Hayek (1899-1992), Verlag Wirtschaft und Finanzen, Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH, Düsseldorf 2000, S. 348 ff. Hayeks Engagement in dieser Richtung wird ganz oft mit zwei Argumenten begegnet: Das Eine besagt, Hayek sei nicht für Pinochet eingetreten, und wenn dies dann belegt wird, heisst es: Pinochet sei nicht so schlimm gewesen. Ich halte das erste Argument für wissenschaftlich falsch und das zweite für moralisch doppelbödig. Er hat sogar Thatcher damals ans Herz gelegt, sich doch bitte für Pinochets Methoden zu erwärmen, was sie natürlich abgelehnt hat. Ich kann kaum nachvollziehen, weshalb liberal denkende Menschen nach der oberflächlichen Lektüre von ein, zwei antisozialistischen Polemiken Hayeks so unkritisch mit seiner positiven Lehre umgehen. Lieben Gruß, Gobolino 19:15, 29. Okt. 2007 (CET)

Wikiquote (auch für andere Artikel eine Überlegung wert)

Es ist zwar komfortabel, die Zitate im Artikel anzubieten, würde ein einfacher Link auf die Wikiquote-Seite nicht viel sinnvoller sein? Schließlich befasst sich das Wikiquote mit der Aktualisierung der Zitatseiten. So, wie sich der Artikel nun präsentiert, macht er doppelte Aktualisierungs-/Abstimmungsarbeit -- Sylvia Nickel 16:42, 28. Mär 2005 (CEST)

zum Namen

zum namen:mir ist "von Hajek" und "hayek" bekannt, weiß jm besser Bescheid? --'~'

Der Ökonom heißt richtigerweise "Friedrich August von Hayek"

Textblock aus Artikel

Wer sich berufen fühlt, mag den bitte mal mit dem restlicehn artikel abgleichen. -- southpark 21:40, 15. Dez 2004 (CET)

Theorie der kulturellen Evolution

Hayeks Theorie der kulturellen Evolution ist ein Gegenentwurf zu konstruktivistischen Theorien, wie z.B. der frz. Moralphilosophie oder der Marxistischen Lehre. Nach Hayek sind Institutionen nicht Resultat menschlicher Gestaltung und Vernunft. Traditionen werden unterschätzt, die Machbarkeit einer idealen Gesellschaft überschätzt. Hayek knüpft an die liberalen Klassiker Smith du Locke an, wonach wirtschaftliche Ordnung das unintendierte Resultat menschlichen Handelns ist. Die Zentralplanwirtschaft sei wegen der „Nichtzentralisierung allen relevanten Wissens“ über die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Individuen nicht durchführbar. Hayek unterscheidet zwei Arten von Ordnungen: 1. Spontane Ordnung(Kosmos, griech. Wohlgeordnete Ordnung). Sie ist zwar Ergebnis menschlichen Handelns(unintendiert) aber nicht menschlicher Vernunft. Die Individuen sollen ihre Ziele mit eigenen Mitteln verfolgen. Dies setzt abstrakte Regeln voraus, die in Form von Verboten formuliert sind. Diese müssen allgemein gültig für jedermann sein. Es darf keine Privilegien geben. Die Spontane Ordnung betont individuelle Freiheit und ist regelgerecht. Beispiel: Marktwirtschaft 2. Organisation(Taxis, griech. Schlachtreihe). Diese ist das Resultat bewussten Entwurfes. Es existieren konkrete Regeln, die in Form von Geboten formuliert sind. Die Verfolgung von individuellen Zielen mit eigenen Mitteln wird eingeschränkt. Meistens existiert eine vertikale Hierarchie. In einer Organisation wird Ergebnisgerechtigkeit zu Lasten der Regelgerechtigkeit durch Umverteilung erzeugt. Beispiele: Planwirtschaft, Unternehmen, Militär In allen Gesellschaftsformen liegen beide Arten von Regeln vor. Eine freie Gesellschaft setzt die Dominanz abstrakter Regeln voraus.

Regelung unterliegen lt. Hayek einer „kulturellen Evolution“. Gewachsene(abstrakte) Regeln wurden über Generationen getestet und haben den „Test der Zeit“ bestanden. Kulturelle Regeln können also kein Produkt der Vernunft sein. Vernunft und Kultur haben sich parallel entwickelt. Für etwa 50000 Generationen haben Menschen in kleinen Gruppen mit klarer Hierarchie und konkreten Regeln gelebt. Dies ist bis heute unterbewusst im Denken der Menschen verhaftet. Erst seit etwa 1000 Generationen(nach der Neolithischen Revolution, Sässhaftwerden) leben die Menschen in Großgesellschaften(„extended societies“) Auslöser für die Entstehung von abstrakten Regeln war die Tätigkeit von Kaufleuten, die den Schutz des Privateigentums durchsetzen konnten. Diejenigen Gruppen, die abstrakte Regeln einführten waren erfolgreicher(produktiver) als andere, insbesondere was die Produktion von Waffen angeht. Andere Gruppen wurden verdrängt oder haben die erfolgreichen Regeln übernommen. Die besten Regeln haben sich so durch natürliche Evolution durchgesetzt. Die Menschen sehnen sich aber unterbewusst nach konkreten Regeln und Ergebnisgerechtigkeit. Dies ist laut Hayek die größte Bedrohung für freie Gesellschaften und hat auch das Aufkommen totalitärer Regime im Dritten Reich oder in der Sowjetunion begünstigt. Von dieser Sorge angetrieben plädiert Hayek gegen das auf soziale Gerechtigkeit gerichtete staatliche Handeln und die Verdrängung von abstrakten Regeln, insbesondere des Privatrechts durch das öffentliche Recht.

Kritik an Hayek: - nicht belegbarer Evolutionsoptimismus. Es ist keineswegs sicher, dass sich immer die besten Regeln durchsetzen. - Hayek sieht die Demokratie sehr pessimistisch und traut den Wählerinnen und Wählern nicht zu, die Vorteile einer freien gegenüber einer ergebnisgerechten Gesellschaft zu erkennen - Hayek liefert keine normativen, politisch verwertbaren Hinweise, wie viele abstrakte und wie viele konkrete Regeln eine Gesellschaft haben sollte. thomasrajab@yahoo.de

Im Zuge des Neuschriebs eingebaut.--Chef 23:55, 26. Dez 2004 (CET)

Vorname

Es erschiene mir sinnvoller, den Artikel unter "August von Hayek" statt unter "Friedrich Hayek" laufen zu lassen. Unter seinem zweiten Vornamen ist er nämlich deutlich bekannter (gibt auch 8mal mehr Treffer bei Google).

Korrekt wäre eigtl. Friedrich August von Hayek. Ich sehe bei Google.de:
Die "August von Hayek"-Hits (19.400) haben entweder ein Friedrich davor oder beziehen sich auf seinen Vater August von Hayek. Ob man noch ein "von" dazwischen schieben oder den vollständigen Namen nehmen soll, mag ich nicht entscheiden.--Chef Diskussion 13:53, 14. Apr 2005 (CEST)

Anti-Sozialismus

In dem Abschnitt wird die Prämisse des Herrn Hayek (daß im Sozialismus nur Einzelne die Planung vornehmen würden) übernommen, ist somit also POV. Bitte erläutern oder löschen. --Nur1oh 17:29, 29. Sep 2005 (CEST)

Der Abschnitt bezieht sich explizit auf die Zentralverwaltungswirtschaft, wo es heißt: Im Gegensatz zu marktwirtschaftlichen Systemen werden in Zentralverwaltungswirtschaften wesentliche Allokationsentscheidungen von einer Verwaltung (Staat, Unternehmenszentrale) zentral getroffen. Das ist das wesentliche Merkmal dieses Wirtschaftssystems. Daß theoretisch alle Menschen an dieser Planung irgendwie beteiligt werden, steht dem nicht entgegen. Die letztlichen Entscheidungen werden immer von Wenigen getroffen, so war es ja auch im real existierenden Sozialismus.--Pangloss Diskussion 17:48, 29. Sep 2005 (CEST)
Danke für den Hinweis, das ist in der Tat nicht korrekt in dem Artikel. --Nur1oh 21:31, 29. Sep 2005 (CEST)
ich stimme Pangloss zwar zu, was die sozialistische Praxis angeht, aber der Punkt ist eigentlich irrelevant. Ein Abschnitt "wichtigste Lehren" dient dazu, den POV von (in diesem Fall) Hayek widerzugeben, unahbhängig davon, ob er dabei von falschen Prämissen ausgeht oder nicht. Alles andere wäre verfälschend. -- Sava 18:23, 29. Sep 2005 (CEST)
Klar kannst du Hayeks POV wiedegeben, aber das muß dann auch kenntlich gemacht werden (zb. durch direkte Rede). Eine falsche Beweisführung kann nicht einfach 1:1 übernommen werden. --Nur1oh 21:31, 29. Sep 2005 (CEST)
Da der Abschnitt mit "wichtigste Lehren" überschrieben ist, die Aussagen zudem im Konjumktiv stehen, ist das Ganze als Hayeks POV ausreichend gekennzeichnet. Der direkten rede bedarf es da keineswegs. Wichtig ist nur, ob Hayek inhaltlich korrekt widergegeben wird. Selbst eine "falsche" (was nichts weiter als dein POV ist, ich bin der gegenteiligen Ansicht, aber unsere Meinungen sind für einen Enzyklopädie Artikel absolut irrelevant) Beweisführung kann nicht nur sehr wohl, sondern muss sogar 1:1 übernommen werden, alles andere wäre, wie bereits erwähnt, verfälschend. --Sava 22:35, 29. Sep 2005 (CEST)

Lesenswert-Diskussion

Friedrich August von Hayek (* 8. Mai 1899 in Wien; † 23. März 1992 in Freiburg im Breisgau) war ein österreichischer Ökonom. Neben Ludwig von Mises war er im 20. Jahrhundert der wichtigste Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und ein Verfechter des freien Marktes.

 Pro Antifaschist 666 14:44, 7. Okt 2005 (CEST)

Allzu kurze Kurzbiographie

Hayeks Kurzbiographie beginnt 1918 mit seinem Universitätsstudium. Interessant wäre es aber doch, auch einiges über seine Herkunft und frühe Sozialisation zu erfahren. Hayeks ökonomische Grundauffassung hat sich stets durch besonders massive Ablehnung der Inflation und einen im Verhältnis eher bagatellisierenden Umgang mit dem Problem der Massenarbeitslosigkeit ausgezeichnet. (So hat er meines Wissens noch in den 70er Jahren in Zeitungsinterviews als Lösung der damals aktuellen Stagflationsproblematik ziemlich leichtfertig eine kurze, scharfe "Sanierungskrise" mit etwa 20 Prozent Arbeitslosigkeit empfohlen). Das alles klingt sehr stark nach einem familiären großbürgerlichen Hintergrund, der in den frühen zwanziger Jahren durch Hyperinflation (und vor allem durch die Entwertung der 1914-1918 aus patriotischer Überzeugung gezeichneten Kriegsanleihen) weitgehend pauperisiert wurde. Ist irgendjemandem bekannt, ob die Hayeks eine solche Verarmung erlitten haben?

Robert Schediwy (Wien) Unterschrift nachgereicht 84.112.54.160 15:50, 18. Aug 2006 (CEST)

Habe die Kurzbiografie nun endlich ein wenig aufgebessert - sehr vieles, was die Richtung im Leben ausmacht, entscheidet sich ja in der Kindheit und frühen Jugend, sie ist daher unverzichtbar. Zu der von mir aufgeworfenen Frage des familiären Inflationsschocks habe ich nur ein recht algemeines Zitat der Herausgeber von Hayek on Hayek (Stephen Kresge und Leif Wenar) gefunden: "He was born into the class that was largely responsible for the maintenance of the Austro-Hungarian Empire and which did not survive its collapse." Das bestärkt allerdings die oben genannte Vermutung. Robert Schediwy 86.33.220.2 19:21, 25. Sep. 2007 (CEST)

Toter Weblink

Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!

--Zwobot 23:26, 29. Jan 2006 (CET)

Menschenrechte

Fände was zu Hayeks Stellung zu den Menschenrechten interessant, hab da mal was gelesen, kann mich aber zu ungenau erinnern, um etwas reinzuschreiben. --Christoph Tilman 20:02, 10. Okt. 2006 (CEST)


Totalitäre Demokratie

ist das eine dystopische fiktion oder gibts dafür historische/aktuelle beispiele --Qunowiki 18:00, 21. Dez. 2006 (CET)

Kosmos und Taxis

Wäre es nicht sinnvoll, diese beiden Begriffe zu verlinken, so dass sie auf den Artikel "Konstitutionenökonomik" verweisen? Da gehören sie nämlich hin. Ich denke, es wäre sehr hilfreich, denn mit den beiden Begriffen, so wie sie hier aus dem Kontext gerissen sind, kann man nicht viel anfangen.

Karl Heinz Brodbeck

Mir erscheint als unangemessen und willkürlich, als Kritiker Hayeks ausgerechnet einen völlig unbekannten deutschen Fachhochschul(!)-Professor anzuführen, der in keiner Weise fachlich ausgewiesen und von dem nicht ersichtlich ist, dass er fachlich ernst genommen werden könnte. Es muss doch solidere Kritiker geben? Wenn ein weltweiter geehrter und anerkannter Mann wie Hayek nur von einem - sit venia verbo - Wirtschaftslehrer aus der deutschen Provinz mit Hang zur Esoterik (vgl. Website) kritisiert wird, der sich an dem Nobelpreisträger wichtig machen will, dann dürfte das eher Bestätigung Hayeks als irgend etwas anderes sein. Also: Brodbeck erst mal löschen. --217.232.46.223 12:34, 4. Feb. 2007 (CET)

sine venia verbo, sehr eindruchsvoll. Brodbeck hat zumindestens (im Gegensatz zu 217.232.46.223 nachprüfbar) bestimmte Qualifiketionen nachweisen müssen. Sicherlich haben die Wirtschaftswissenschaften mehr als die Naturwissenschaften einen Bedarf an autoritätsfundiertem Wissen. Auch in anderen Glaubensgemeinschaften haben es Provinzler schwer. Aber trotzdem sei des 217.232.46.223s Worten Nachsicht gewährt. --Götz 18:02, 4. Feb. 2007 (CET)
die Frage nach der Relevanz eines hier Zitierten ist absolut legitim, und darf von jedem Benutzer gestellt werden, wozu sollte Benutzer:217.232.46.223 also Nachsicht gewährt werden müssen? Vielleicht gibt es ja überzeugendere Antworten auf eine berechtigte Frage. - RV 10:48, 5. Feb. 2007 (CET)
Nein, die Frage ist keine anständige Frage ad rem (wenn schon Latein, dann auch dieses), sondern ein arroganter Angriff ad hominem auf einen Mann mit einer Qualifikation, die man auch an der FH Würzburg nicht geschenkt bekommt. Die Bemerkung "der sich an dem Nobelpreisträger wichtig machen will" ist auch keine Frage, und noch weniger eine legitime Frage, sondern schlicht eine Unterstellung auf niedrigstem Diskussionsniveau. Wie kann man sowas verteidigen? Und dass Brodbeck Buddhist ist, macht ihn unter Umständen sogar weniger esoterisch, als wenn er zum Beispiel katholisch wäre. Genauso unqualifiziert könnte man auch den Ökonometriker Serge Kolm angreifen, aber der lehrte ja auch nicht in der Provinz... --84.150.118.208 00:44, 7. Feb. 2007 (CET)

Seit wann muss denn Kritik von prominenter Seite kommen? Es recht doch, dass dem in vielen Wissenschaften der Fall ist, warum muss Wikipedia diesen Trend fortsetzen? Ich halte es für falsch, Kritiker zu löschen, weil sie zu "provinziell sind" (Gast)

Die Kritik von FH-Professor Brodbeck an F.A. von Hayek ist durchaus berechtigt. Warum soll es FH-Professoren verwehrt werden, Uni-Professoren kritisieren zu dürfen? Nobelpreis und internationale Würdigungen hin oder her. Außerdem hat Brodbeck in seinem bahnbrechenden Aufsatz "Die fragwürdigen Grundlagen des Neoliberalismus- Wirtschaftsordnung und Markt in Hayeks Theorie der Regelselektion" ja eigentlich nicht Hayek kritisiert, sondern den "Neoliberialismus" als solches. Man kann an Hand der Fußnoten und Zitate unschwer erkennen, dass Brodbeck Hayek-Passagen gelesen hat. Damit ist der Beweis erbracht, dass auch Fachhochschulen heutzutage zumindest, was die Kritik angeht, höchsten wissenschaftlichen Standard wahren. Ganz sicher entsteht auch bald in der Empirie ein neuer Staat, der rein zentralistisch planwirtschaftlich vorgehend frei(er)e Staaten überflügelt und Brodbecks krritische Ansätze gegenüber Hayek bestätigt.

Lesenswert ohne Quellenangaben?

Ich habe gerade den obligatorischen Quellen-Absatz eingefügt. Wie konnte dieser Artikel ohne eine einzige konkrete Quellenangabe "Lesenswert" werden? Ich bitte den Abschnitt jetzt nachträglich zu füllen. --81.173.131.215 08:32, 6. Feb. 2007 (CET)

Jerry who?

Ich kann zwar Jerry Muller zustimmen, aber irgendwo sollte erklärt werden, wer das eigentlich ist. --Alex1011 21:12, 22. Jul. 2007 (CEST)

Hayek als Feind der Demokratie?

"OB-LA-DI ... (Nicht die Löschung von haarsträubendem Unsinn muss durch Quellen belegt werden, sondern der haarsträubende Unsinn)". Das ist immerhin schon eine bessere Begründung, als "trägt nicht zur Verbesserungdes Artikels bei". Ganz daneben liegt die IP nicht, sollte Hayeks Demokratieverachtung aber schon beweisen, weil das schon eine sehr scharfe Kritik ist. Anregung: Andrew Gamble: Hayek – The Iron Cage of Liberty, 1996. Dem Artikel fehlen ohnehin Belege. DL5MDA 15:09, 17. Okt. 2007 (CEST)

"trägt nicht zur Verbesserung des Artikels bei" ist eine hier häufig anzutreffende, Umschreibung für Unfug oder Vandalismus. Ich denk mal, die IP hat's auch verstanden. --Livani 15:17, 17. Okt. 2007 (CEST)
möchte hinzufügen: Änderung durch die IP war ganz offensichtlich Trollerei. Deshalb sollte man wegen diesem Unfug auch nicht weiter Zeit verplämpern. --OB-LA-DI 15:24, 17. Okt. 2007 (CEST)
Ganz offensichtlich? Das ist eben nicht so sicher. Wenn ich in zwei Wochen wieder das Buch von Gamble in die Finger bekomme (und er die Kritik sauber belegt), dann werde ich besser verstehen, ob das eine Trollerei ist. DL5MDA 15:32, 17. Okt. 2007 (CEST)

Bevor man Hayek Demokratieverachtung vorwirft, muss man natürlich seinen Demokratiebegriff präzisieren. Es lohnt auch bei dem Thema immer ein Blick in den Fußnotenappatat zb in Constitution of Liberty. Dadrin findet sich, dass Hayek Demokratie per se gut findet, aber mit der heute selbstverständlichen Intuition, dass alle Menschen (oder zumindest alle Erwachsenen) eine Art Grundrecht auf Partizipation haben, hat sein Demokratiebegriff nichts zu tun (Das deckt sich auch mit dem Menschenrechtethema). Zb diskutiert er die (historisch ja alle schon durchexerzierten) Varianten, die Beamten und sonstige Empfänger staatlicher Leistungen oder Leute, die unter einem bestimmten Einkommen liegen vom Wahlrecht auszuschliessen und verbindet dies mit dem dezenten Hinweis darauf, dass die stabilste Demokratie, die Schweiz, bis heute (1960) nicht das Frauenwahlrecht eingeführt hat. Mich wundert im übrigen, dass in diesem Kontext sein Staatsentwurf gar nicht debattiert wird. Weil im Grunde macht er darin ganz deutlich, dass demokratische Entscheidungen nur innerhalb einer bestimmten Metagesetzgebung "legal" sind. Kann ja mal kucken, ob ich die entsprechenden Pasagen nochmal ausgraben kann. Gruß -- Gobolino 19:41, 29. Okt. 2007 (CET)


Das bislang in westlichen Industriegesellschaften akzeptiert gewesene Primat wohlfahrtsstaatlicher Politik soll schleunigst in ein Primat blanker Ökonomie, sprich: unbeeinträchtigter Profitmöglichkeiten, gewendet werden. Nun wird gesellschaftlicher Reichtum von unten nach oben umverteilt. Neoliberalismus ist eine Strategie, die in ihrem Ergebnis Arme ärmer und Reiche reicher macht. Noam Chomsky (2000, 50) veranschaulicht ihn daher als "Sozialismus für die Reichen".

Dem Neoliberalismus gelten Vorhaben demokratisch-emanzipatorischer Gesellschaftsreform als "Mißbrauch der Vernunft" und partizipatorische Demokratie wird von ihm als "totale Demokratie" denunziert (Hayek 1959, zit.n. Schui 1996, 110). Zur Taktik des Neoliberalismus gehört es, sich selbst als "modern" zu präsentieren, während gesellschaftspolitische Optionen, die sich auf Werte der Aufklärung berufen oder politische Ziele wie Gleichheit und Gerechtigkeit verfolgen, als "antimodern" denunziert werden.

evolutorische ökonomik

ich schlage vor einen expliziten hinweis bezüglich von hayeks rolle als stichwortgeber der evolutorischen ökonomik einzufügen

     gruß Jan eissfeldt

Regelgerechtigkeit

nabend zusammen. kann einer, der sich hier auskennt, hier mal vorbeischaun? danke und einen schönen abend, -- Ca$e φ 22:55, 6. Apr. 2008 (CEST)