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Düsseldorf-Unterrath

Düsseldorf Unterrath
Geographische Lage: 51° 16′ 24,7″ N 6° 47′ 26,1″ O Koordinaten: 51° 16′ 24,7″ N 6° 47′ 26,1″ O
Höhe: 38 m ü. NN
Fläche: 4,38 km²
Einwohner: 20.798 (Stand 30. November 2007)
Bevölkerungsdichte: 4.748 Einwohner je km² [1]
Stadtbezirk: Stadtbezirk 6

Unterrath ist ein Stadtteil im Norden Düsseldorfs mit einer Fläche von 4,38 km² und 20.798 Einwohnern (31. November 2007).

Inhaltsverzeichnis

Verkehrsanbindung

Dieser Stadtteil befindet sich in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens und besitzt einen eigenen S-Bahnhof sowie diverse Bus- und Straßenbahnlinien. Unterrath liegt verkehrstechnisch günstig zwischen B 1, B 8, A 44 und A 52.

Wirtschaft

Unterrath selbst ist ein Stadtteil mit überwiegender Wohnfunktion. Größte Arbeitgeber sind das Mercedes-Benz-Werk, der Düsseldorfer Flughafen, sowie die in der Entstehung befindliche Airport-City und der Theodor-Park mit dem ISS-Dome.

Sport

Unterrath ist die Heimat des TuS Düsseldorf Nord, einem Mitglied der Rollhockey-Bundesliga. Die Herrenmannschaft des TuS Nord errang 1997 den Deutschen Meister-Titel.

Geographische Lage

Unterrath grenzt an die Düsseldorfer Stadtteile Lohausen, Lichtenbroich, Rath, Mörsenbroich, Derendorf, Golzheim und Stockum (von Norden im Uhrzeigersinn). Im Süden Unterraths liegt der Düsseldorfer Nordfriedhof und der Düsseldorfer Großmarkt.

Historisches

Die historischen Wurzeln des Stadtteils lassen sich bis auf die Rather Kapelle von 1227 und den erstmals 1247 erwähnten Königshof Rath zurück verfolgen. Sie reichen aber noch viel weiter, haben sich hier doch bereits die Sachsenkönige, die Salier, dann die Staufer aufgehalten.


1347 wird erstmals das gleich neben dem Königshof gelegene älteste Düsseldorfer Kloster „Maria Not“ der Franziskanerinnen erwähnt. 1869 ging das frühere adelige Rittergut „Haus Hain“, das zu den Vorhöfen des Könighofes gehörte, in den Besitz der Kartäuser-Mönche über, die dieses zum Kloster Kartause Maria Hain ausbauten. Es war die erste neue Niederlassung des Kartäuser Ordens auf deutschem Boden. Der Grundstein für die heutige Kirche „Maria unter dem Kreuz“ wurde im November 1870 gelegt. Bis 1898 war sie die einzige Kirche für Unterrath. Im Jahre 1905 erhielt der Stadtteil infolge des Anwachsens seiner Bevölkerungszahl eine eigene Pfarre.

Der Name entstand als Bezeichnung des 1891 errichteten Bahnhofs Unterrath an der Bahnlinie zwischen Derendorf und Kalkum. Unterrath gehörte bis zum 19. Jahrhundert zum Kern der einstigen Honschaft Rath, wurde 1899 selbständige Bürgermeisterei und 1909 nach Düsseldorf eingemeindet.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 30. November 2007, Amt für Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Düsseldorf, Zugriff: 28. Dezember 2007