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Murabitun-Miliz

Das arabische "al-Murabitun" (arabisch المرابطون) bedeutet "Leute des Rabit (Klosters)" und bezeichnet die nasseristische Murabitun-Miliz (sunnitisch) in Saida (Sidon) während des Bürgerkriegs im Libanon. Sie war verbündet mit der drusischen PSP, der PLO (Lager Ain al-Halweh) und dem lokalen Warlord von Saida, Scheich Said.

Murabitun-Milizionäre kämpften auch in West-Beirut.

1987 noch zählte sie unter ihrem Gründer und Kommandeur Ibrahim Oleilat maximal 5.000 Mann und war in Kämpfe vor allem mit der proisraelischen SLA (christlich) und der prosyrischen Amal-Miliz (schiitisch) verwickelt. 1991 wurde sie aufgelöst.

Im Jahr 2005 rückte diese Miliz dann wieder ins Rampenlicht, da bei einigen ihrer Veteranen massive Vorräte an Waffen aufgefunden wurden.