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Korendijk

Gemeinde Korendijk

(Flagge von Korendijk)

(Wappen von Korendijk)
Provinz Südholland
Bürgermeister G.J. Fleers
Sitz der Gemeinde Piershil
Fläche
 – Land
 – Wasser
100,5 km²
7,95 km²
2,10 km²
Einwohner

 – Bevölkerungsdichte
10.967
(1. Juni 2005)

1.379 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 46′ N, 4° 19′ O7Koordinaten: 51° 46′ N, 4° 19′ O
Bedeutender Verkehrsweg A29
Vorwahl 0186
Postleitzahlen 3265
Website www.korendijk.nl

Korendijkanhören ?/i) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Südholland. Auf einer Gesamtfläche von etwa 100,5 km² hatte sie Anfang 2004 etwa 11.025 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Orte

Zur Gemeinde gehören folgende Dörfer (Reihenfolge: abnehmende Einwohnerzahl):

Lage und Wirtschaft

Die Gemeinde bildet den Westen des Polders Hoeksche Waard, südwestlich von Rotterdam. Auch die Insel Tiengemeten gehört zu Korendijk. Sie ist über die Autobahn Rotterdam - Bergen op Zoom / Roosendaal erreichbar; der nächste Bahnhof ist im 20- 25 km entfernten Rotterdam. Ein Fluss namens Spui, über welche es keine Brücken und nur eine nicht sehr oft verkehrende Fähre gibt, trennt Korendijk vom nördlichen Nachbarn Spijkenisse. Die Gemeinde wird im Süden durch das Haringvliet begrenzt.

Korendijk ist wirtschaftlich von der Landwirtschaft abhängig. Aber viele der Einwohner pendeln zu ihren Jobs in Rotterdam und Umgebung.

Geschichte

Mitte des 13. Jahrhunderts entstand das Dorf Goudswaard. Nach der Flutkatastrophe vom 18. November 1421 wurde ein Deich, der Corendijk, gebaut. Der Polder wurde 1559 vergrößert, als Lamoral Graf von Egmont das Gebiet erwarb und eindeichen ließ. Es entstanden die nach seiner Ehefrau Sabine von Bayern genannten "Beijerlande". Die Insel Tiengemeten diente etwa von 1750- 1850 als Quarantänebereich für Einfuhrwaren aus Niederländisch-Indien. Die Flutkatastrophe vom 1. Februar 1953 führte zur Eindämmung des Haringvliets. Tiengemeten wurde 1997 zum Naturgebiet ("Wetland" erklärt und evakuiert.

Sehenswürdigkeiten