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Nobelium

Eigenschaften
Allgemein
Name, Symbol, Ordnungszahl Nobelium, No, 102
Serie Actinoide
Gruppe, Periode, Block Ac, 7, f
Aussehen
CAS-Nummer 10028-14-5
Massenanteil an der Erdhülle 0 %
Atomar
Atommasse 259 u
Atomradius (berechnet) () pm
Elektronenkonfiguration (Rn) 5f147s2
Elektronen pro Energieniveau
Physikalisch
Aggregatzustand fest
Dichte
Schmelzpunkt 1100 K (827 °C)
Siedepunkt K ( °C)
Chemisch
Oxide (Basizität)
Normalpotential
Elektronegativität (Pauling-Skala)
Isotope
Isotop NH t1/2 ZM ZE MeV ZP
257No

{syn.}

25 s α 8,450 253Fm
259No

{syn.}

58 min α 7,910 255Fm
ε 0,500 259Md
SF
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung [1]

Keine Einstufung verfügbar

R- und S-Sätze R: siehe oben
S: siehe oben
weitere Sicherheitshinweise
Radioaktivität

Radioaktives Element
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet.
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Nobelium (Symbol No) ist ein relativ kurzlebiges radioaktives chemisches Element mit der Ordnungszahl 102. Es wurde nach Alfred Nobel benannt und gehört zur Reihe der Actinoide bzw. zu den Transuranen.

Alfred Nobel

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Über eine Entdeckung wurde erstmals 1957 von einer Wissenschaftler-Arbeitsgruppe vom Argonne National Laboratory, Chicago, USA, Atomic Energy Research Establishment, Harwell Großbritannien, Nobel Institute of Physics Stockholm, Schweden berichtet. 1958 meinten Albert Ghiorso, Torbjorn Sikkeland, John R. Walton und Glenn T. Seaborg in Berkeley das 254No entdeckt zu haben. Ferner meldete im gleichen Jahr eine sowjetische Gruppe um G.N. Flerov die Entdeckung von ?No. 1964 wurde aus Dubna die Herstellung von 256No gemeldet. Aber erst 1968 wurden in Berkeley aus 249Cf und 12C ca. 3000 Atome 255No erzeugt.[2][3]

Eigenschaften

In seinen Verbindungen tritt die Oxidationszahl +2 gegenüber +3 häufiger auf.

Einzelnachweise

  1. In Bezug auf ihre Gefährlichkeit wurde die Substanz von der EU noch nicht eingestuft, eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente, S. Hirzel Verlag 1999, ISBN 3-7776-0736-3.
  3. Arnold F. Holleman, Nils Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, de Gruyter, Berlin 2007, S. 1954; ISBN 978-3-11-017770-1.
 Commons: Nobelium – Bilder, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Nobelium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik