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Atrophie

Die Atrophie (altgriech. ἀτροφία „Abmagerung“, „Nahrungsmangel“) bedeutet Gewebsschwund. Sie kann durch Größenabnahme der Zellen oder durch Abnahme der Zellzahl jeweils mit oder ohne gleichzeitige Veränderungen in der Zellstruktur auftreten. Das Gegenteil einer Atrophie ist eine Hypertrophie bzw. Hyperplasie. Eine Wachstumsdepression ist ein gegenüber der Norm verringertes Wachstum. Sie kann alle Gründe haben, die auch eine Atrophie auslösen können. Im Gegensatz zur Atrophie bedeutet Hypoplasie eine verkleinerte Anlage eines Organs, beispielsweise des Hodens.

Atrophien können u. a. aus folgenden Gründen auftreten:

Bereits eine Unterbeanspruchung eines Organs führt zu einer Inaktivitätsatrophie, zum Beispiel der Muskelschwund bei mangelnder körperlicher Aktivität oder in der Raumfahrt (wegen fehlender Schwerkraft). Zudem zeigen einige Organe eine physiologische Atrophie (auch als Involution bezeichnet), wie beispielsweise der Thymus, der sich ab der Pubertät zurückbildet.

Eine Atrophie kann entweder allgemein auftreten (universelle Atrophie, z. B. bei Unterernährung) oder auf bestimmte Organe oder Gewebe innerhalb eines Organs beschränkt sein.

Siehe auch

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