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Heidelberg-Wieblingen

Wieblingen
Stadtteil von Heidelberg

Koordinaten 49° 25′ 43″ N, 8° 38′ 46″ O7Koordinaten: 49° 25′ 43″ N, 8° 38′ 46″ O
Fläche 14,4 km²
Einwohner 9773 (2005)
Bevölkerungsdichte 677 Einwohner/km²
Stadtteilnummer 009
Gliederung
Stadtbezirke
  • Wieblingen-Mitte (009 1)
  • Ochsenkopf (009 2)
  • Wieblingen-Süd (009 3)
  • Wieblinger-Flur (009 4)
Quelle: Stadt Heidelberg

Der Heidelberger Stadtteil Wieblingen liegt im Westen der Stadt am linken Neckar-Ufer.

Wieblingen wurde erstmals 767 im Lorscher Codex genannt. In der Zeit der industriellen Revolution starb die gewerblich betriebene Fischerei aus und es entstanden erste Fabriken, darunter auch die Wieblinger Mühle.

Im Jahre 1920 wurde Wieblingen nach Heidelberg eingemeindet. Mehr als 80 Jahre später, im Jahre 2003, leben in Wieblingen ca. 9806 Menschen. Das entspricht 7,5% der 130234 Einwohner Heidelbergs.

Das Zentrum Wieblingen ist der Elisabeth-von-Thadden-Platz, benannt nach der scharfen Gegnerin des Nationalsozialismus, Elisabeth von Thadden, die ebenfalls die Elisabeth-von-Thadden-Schule in Wieblingen gründete. Am westlichen Ortsrand ist die Heidelberger Waldorfschule angesiedelt.

In Wieblingen ist auch der Sitz der SRH mit den Fachschulen und der Fachhochschule Heidelberg, einem Berufsförderungswerk und dem Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg.

In Wieblingen befindet sich auch bei 8° 38′ 42″ östlicher Länge und 49° 25′ 57″ nördlicher Breite die Sendeanlage des AFN Heidelberg. Sie dient zur Verbreitung von AFN-Programmen auf der Mittelwellenfrequenz 1143 kHz und der UKW-Frequenz 104,6 MHz und verwendet als Sendeantenne einen 1952 errichteten 65 Meter hohen, gegen Erde isolierten Stahlrohrmast, der als Sendeantenne für den Mittelwellensender dient. Dieser trägt wiederum auf seiner Spitze drei Ringantennen, welche als Sendeantenne für den UKW-Sender dienen.

Berühmte Einwohner

Bildungseinrichtungen