Heim

VfB Altena

Der VfB Altena 1912 ist ein deutscher Sportverein aus Altena im Sauerland. Seine Tischtennisabteilung TTC Altena bzw. TTG Altena-Nachrodt wurde 1973 und 1976 Deutscher Mannschaftsmeister der Herren.

Der VfB Altena ist ein eingetragener Verein für Bewegungssport (VfB). Die Gründung erfolgte im Jahr 1912. Der Name VfB Altena 1912 e.V. blieb seit der Gründung bestehen. Die Heimspiele der Fußball-Abteilung werden im Reinecke-Stadion zu Altena ausgetragen. Dieses ist wiederum Teil des Sportzentrum Pragpaul.

Inhaltsverzeichnis

Tischtennis

Die Tischtennisabteilung wurde 1950 gegründet unter dem Namen TuS Nachrodt-Obstfeld. Ab 1966 engagierte sich der Bauunternehmer Klaus Naujoks als Mäzen. Er verpflichtete Spitzenspieler wie Klaus Solka, Rainer Plankermann und Wilfried Lieck [1]. Mit diesen erreichte er 1972/73 die Bundesliga und gewann auf Anhieb die Deutsche Meisterschaft. Diesen Erfolg wiederholte er 1976.

Der Verein nannte sich mehrfach um und hieß u. a. TTG Altena-Nachrodt, VfB Altena 1912 e.V. (ab 1. Juli 1974 [2]), TTC Plaza Altena, Burtelt Altena (nach dem Unternehmer Frank Burtelt), TTC Altena. Er gehörte 1972-1987, 1991-1993 und 1994/1995 der 1. Bundesliga an und 1987-1991, 1993/1994, 1995-1997 und 2003/2004 der 2. Bundesliga an. Zwar wurde Altena in der Saison 1995/96 Erster in der 2.BL, verzichtete aber auf den Aufstieg.[3]

In der Saison 2007/08 wurden sie Erster in der Regionalliga und stiegen in die 2.Bundesliga auf. Trainiert wird der TTC Altena vom 32-fachen Nationalspieler Bernie Vossebein.

Regionalliga-Mannschaft des Spieljahres 2007/2008:

Spieler
  • Andrzej Makowski
  • David Palkovsky
  • Jakub Otwinowski
  • Tomasz Makowski
  • Thomas Jazwiec
  • Wilfried Lieck
  • Patrick Jazwiec
  • David Zalcberg
Trainer

Fußball

Der VfB Altena konnte als Fußballverein maximal die dritthöchste Spielklasse erreichen. Der im Jahre 1978 eingeführten Fußball-Oberliga Westfalen gehörte man bei ihrer Gründung an, stieg aber bereits 1981 in die Verbandsliga ab. Spieler, die in den 70er Jahren den Sprung in den Profi-Bereich schafften, waren unter anderem Hans-Jürgen Andexer, Alfons Sikora und Ingo Peter.

In der jüngeren Vergangenheit musste der VfB Altena sogar den Weg zurück auf die Kreisebene antreten. Den Tiefpunkt bildete der Abstieg in die Kreisliga A, womit man hinter den Erzrivalen FC Altena 69 zurückfiel. Zwar erreichte man zwischenzeitlich erneut die Landesliga (sechste Liga), konnte dort jedoch nur zwei Jahre verweilen. Nach dem Bezirksligaabstieg im Jahre 2006 musste man erneut in der Kreisliga A antreten, in der man aktuell die Spiele bestreitet.

Sonstiges

Der VfB verfügt zudem wieder über eine Handball- (VfB Altena) und eine Schachabteilung (Turm Altena). Nach einigen Jahren unter dem Fusionsnamen HEA-Altena (Zusammenschluss von VfB, TSV und TS Evingsen), geht der VFB nun als stärkster Handballverein wieder eigene Wege. In den kommenden Jahren wird der VfB Altena -wie auch früher schon- seine eigene Handball-Abteilung aufstellen. In der Anfangssaison 2007/2008 hat der VfB Altena drei Seniorenteams (Bezirksliga, Kresiliga B und Kreisklasse), eine Alt-Herrenmannschaft (nimmt nicht am Spielbetrieb teil) und sämtliche Jugendmannschaften (F, E, D, C,B und A-Jugend)gemeldet. Zudem richten die VfB-Handballer seit nunmehr 29 Jahren die traditionellen Altenaer Handballtage aus. Dieses Großereignis findet i. d. R. immer über das Himmelfahrtswochenende in und um das Sportzentrum Pragpaul statt. Zwischen 60 und 100 Mannschaften reisen hierzu einmal im Jahr nach Altena.

Referenzen

  1. Winfreid Stöckmann: Erlebt, erlauscht im Sauerland, Zeitschrift DTS, 1971/18 S.38-39
  2. Zeitschrift DTS, 1974/15 S.5
  3. Zeitschrift DTS, 1996/6 S.30