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Innere Hebriden

Die Inneren Hebriden sind eine Inselgruppe an der Nordwestküste Schottlands. Die meisten der Inneren Hebriden gehören zum Argyll & Bute Council, während die Insel Skye und kleine Nachbarinseln zum Highland Council gehören. Die Inneren Hebriden sind zu einer beliebten Ferienregion geworden. Besondere Anziehungspunkte sind die Inseln Skye, Iona, von der aus Schottland christianisiert wurde, und Staffa.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Zu den Inneren Hebriden gehören, von Nord nach Süd, die folgenden Inseln.

Skye und seine Nachbarinseln, im Uhrzeigersinn von Norden

Südlich von Skye liegende Inseln

Mull und seine Nachbarinseln, im Uhrzeigersinn von Norden

Südlich von Mull liegende Inseln

Die zehn größten Inseln der Inneren Hebriden

Name Fläche [in km²] Einwohner (2001) Höchste Erhebung [in m]
Skye 1.385/1.656,31 9.282 993
Mull 875,4 2.667 966
Islay 619,6 3.457 491
Jura 366,9 188 785
Rum 104,6 22 812
Tiree 78,3 770 141
Coll 76,9 164 104
Colonsay 40,7 108 143
Eigg 30,5 67 393
Lismore 23,5 146 127

1 je nach Quelle

Geologie

Die vorherrschenden Gesteine sind vulkanischen Ursprungs. Es finden sich Gneise, Granite und tertiäre Vulkanite wie Basalt. Die jüngsten dieser Gesteine sind etwa 60 Millionen Jahre alt. Die Landschaft wurde durch Gletscher geformt.

Die Black Cuillins auf Skye bestehen aus Gabbro, die Red Hills aus Granit. Auf Skye kommen auch Kalkstein und Sandstein aus dem Jura vor. Der Berg The Storr und der bizarre, aufrecht ragende Fels Old Man of Storr sind Relikte dieser Zeit.

Wirtschaft

Eine Haupteinnahmequelle stellt der Tourismus dar. Bekannt sind die Inneren Hebriden auch für zahlreiche Whisky-Marken wie Laphroaig und Talisker. Auf der Insel Islay ist die Zahl der Brennereien besonders hoch.

Kultur

Besonders auf Islay wird der Sonntag als Sabbat, also als Ruhetag, gefeiert. Den Höhepunkt bildet der Kirchgang; abgesehen davon kommt das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen.

Siehe auch