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Hautschuppe

Die Hautschuppe (lat.: squama; engl.: epidermal scale) ist ein mit bloßem Auge sichtbares Korneozytenplättchen, das sich im Zuge der Desquamation aus dem Stratum corneum der menschlichen Haut ablöst.

Im physiologisch normalen Erneuerungsprozess menschlicher Haut werden Korneozyten – einzeln oder in kleineren Gruppen – für das menschliche Auge unsichtbar abgestoßen (Desquamatio insensibilis). Erst Aggregate von 500 und mehr zusammenhängenden Zellen sind für das menschliche Auge als Hautschuppen sichtbar. Dies ist typisch insbesondere für Hauterkrankungen wie z. B. Schuppenflechte, Ichthyose oder der seborrhoischen Dermatitis.

„Trockene“ Hautschuppen entstehen entweder infolge starker Austrocknung (Wasserverlust) der Haut, z. B. nach zu heißem Waschen, Fönen oder Chemikalieneinwirkung, oder aber als Ergebnis eines pathologisch beschleunigten Hautstoffwechsels.

„Fettige“, d. h. mit Talg durchtränkte Hautschuppen deuten auf eine seborrhoische Dermatitis hin.

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