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Humboldtstrom

Der Humboldtstrom ist eine kalte Meeresströmung an der Westküste Südamerikas, benannt nach dem deutschen Naturforscher Alexander von Humboldt. Er fließt von der Antarktis parallel zu den Anden nach Norden.

Die niedrigen Temperaturen der antarktischen Ursprungsgewässer führen dazu, dass die durchschnittliche Wassertemperatur an der Westküste Südamerikas um 7-8 °C niedriger liegt als die Temperatur im freien Ozean auf gleicher geografischer Breite.

Durch das kalte Meerwasser kühlt auch die Luft ab. Den Küstenbereich des Humboldtstroms bilden deshalb niederschlagsarme Wüstengebiete, wie zum Beispiel die Atacamawüste in Chile.

Mit dem Auftreten von El Niño schwächt sich der kalte Humboldtstrom ab und kommt zum Erliegen.

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