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Samenschale

Die Samenschale umgibt und schützt damit den im Innern gelegenen Pflanzenembryo. Sie bildet sich nach der Befruchtung der Samenanlage aus dem oder den, die Samenanlage umhüllenden Integumenten. Sind zwei Integumente vorhanden können beide oder nur eines an der Bildung der Samenschale beteiligt sein. Geht sie nur aus dem inneren Integument hervor nennt man sie Tegmen, wird sie nur aus dem äußeren gebildet, spricht man von einer Testa[1].

Außer dem Schutz des Embryos kann die Samenschale durch Ausbildung bestimmter Strukturen der Ausbreitung des Samens dienen:

Quellen

  1. Peter Sitte, Elmar Weiler, Joachim W. Kadereit, Andreas Bresinsky, Christian Körner: Lehrbuch der Botanik für Hochschulen. Begründet von Eduard Strasburger. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2002 (35. Aufl.) ISBN 3-8274-1010-X, S. 776