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Turquoise

Dieser Artikel beschreibt die Aktien-Handelsplattform Turquoise. Für die gleichnamige militärische Mission siehe Opération Turquoise.

Die Turquoise ist eine Londoner Handelsplattform die als Konkurrenz zu den etablierten Börsen seit dem Winter 2006 geplant und aufgebaut wird und ab September 2008 den Handel aufnehmen soll[1].

Inhaltsverzeichnis

Hintergründe

Die Börse Turquoise wird federführend von neun Investmentbanken (BNP Paribas, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, Goldman Sachs, Merrill Lynch, Morgan Stanley, Société Générale und UBS) aufgebaut. Diese machen gemeinsam etwa 45 % des Handelsvolumen der europäischen Börsen aus. Ähnlich dem XETRA-Handelssystem handelt es sich dabei um eine vollelektronische Handelsplattform für den Handel von allen Arten von Wertpapieren. Besonders die relativ hohen Gebühren, die von den Banken an die regionalen Börsen gezahlt werden, verbunden mit dem hohen Handelsvolumen der großen internationalen Investmentbanken, führten zu Überlegungen, eine eigene alternative Handelsplattform zu entwickeln.

Geschichte

Erste Überlegungen zum Aufbau der Börse kamen im Winter 2006 auf. Seit Dezember 2007 wird das Projekt Turquoise von Eli Ledermann geleitet.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Financial Times Deutschland, 10. April 2008, Seite 20