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Marie Majerová

Marie Majerová (* 1. Februar 1882 in Úvaly; † 16. Januar 1967 in Prag; bürgerlicher Name Marie Bartošová) war eine tschechische Prosaistin und Journalistin. Sie wurde 1947 ausgezeichnet als Nationalkünstlerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sie stammte aus einer armen Familie, besuchte in Kladno die Bürgerschule und war anschließend als Bedienstete in Budapest, Wien und von 1906 bis 1907 in Paris tätig. Sie strebte nach Bildung, die sie schließlich in der Gruppe um S.K.Neumann vermittelt bekam. Ihre schwere Jugend beeinflusste ihr literarisches Schaffen und ihre politische Ansichten. Zunächst Anarchistin, schloss sie sich 1908 den Sozialdemokraten an und trat schließlich 1921 in die Kommunistische Partei ein. Später studierte sie in Sorbonne und bereiste die Welt. Ihre Eindrücke schrieb sie in Reportagen nieder.

Werke

Sie arbeitete als Redakteurin (Beiträge für Kinderseite) im Kommunisten-Organ Rudé Právo und schrieb für Frauenzeitschriften aber auch weniger bekannten linksgerichteten Zeitungen und Zeitschriften.

Ihr wichtiges Thema war die schlechte soziale Stellung der Frau in der Gesellschaft. Ein Thema, das sich in jedem ihrer Werke wiederfindet, meist in kleinbürgerlichen Kreisen oder klassenkämpferischen Werken. Ihre Auffassung „eine Frau zu sein, heißt leiden“, kann sie aber dem Leser weder aus künstlerischer Sicht noch argumentativ nicht überzeugend darlegen. Ihre schriftstellerische Laufbahn begann sie mit Erzählungen, später schrieb sie Romane.

Erzählungen

Romane

Lyrik

Reportagen

Kinderbücher

Deutschsprachige Publikationen

Siehe auch

Weblink

Personendaten
Majerová, Marie
Marie Majerová, Marie Bartošová
tschechische Prosaistin, Journalistin, 1947 ausgezeichnet als Nationalkünstlerin
1. Februar 1882
Garschönthal
16. Januar 1967
Prag