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Die göttliche Jette

Filmdaten
Deutscher Titel: Die göttliche Jette
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 1937
Länge (PAL-DVD): 97 Minuten
Originalsprache: deutsch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Erich Waschneck
Drehbuch: Rolf Meyer, Kurt E. Walter
Produktion: Fanal-Filmproduktion GmbH, Berlin (Erich Waschneck, Hermann Grund)
Musik: Georg Haentzschel
Kamera: Friedl Behn-Grund
Besetzung

Die göttliche Jette ist eine 1937 erschienene deutsche Musik-Komödie des Regisseurs Erich Waschneck. Der Film feierte am 18. März 1937 Premiere. Für die Hauptdarstellerin Grethe Weiser bedeutete die Komödie den großen Durchbruch. Die Handlung war vom Leben der Sängerin Henriette Sontag inspiriert, die die göttliche Jette genannt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die Berliner Coupletsängerin Jette Schönborn tritt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Paula im Berliner Amor-Theater auf. Dort ist der Tiroler Graf Eugen Opalla Stammgast, der Jette sehr verehrt. Eines Abends sucht Graf Opalla Jette in ihrer Garderobe auf. Obwohl Jette keine Beziehung mit dem Grafen eingehen will, besorgt ihr Opalla einen Termin zum Vorsingen im vornehmen Königstädtischen Theater. Jette, begleitet von dem Inspizienten des Armortheaters Fritz Barsch, Graf Opalla sowie ihrer Mutter und ihrer Schwester, geht zum Vorsingen und versucht sich dort an einer Opernarie. Damit fällt sie zunächst durch. Als sie dann aber ein von Barsch geschriebenes, freches Couplet vorträgt, wird ihr ein Engagement angeboten. Fritz Barsch nimmt sie als Inspizienten kurzerhand mit an das Königstädtische Theater. Ihre Auftritte werden ein voller Erfolg, ihre Vorstellungen sind schnell ausverkauft.

Aber nicht alle sind so begeistert von dem neuen Publikumsmagnet. Die Frauen des Theaterdirektors Körting, des Bankdirektors und des Kommerzienrats mögen weder Jette noch ihre frechen Lieder und verhindern mittels einer Intrige Jettes Teilnahme am Empfang nach ihrem 50. Auftritt. Durch den Grafen Opalla erfährt Jette trotzdem davon und erscheint auf der Veranstaltung. Die Damen behandeln die Sängerin herablassend und fahren vorzeitig nach Hause. Jette redet sich bei ihrem Freund Fritz Barsch die Wut von der Seele. Barsch schreibt daraufhin ein freches Lied, das eindeutig auf die Frauen der Direktoren abzielt. Jette trägt das Stück am nächsten Abend vor und wird kurz darauf zusammen mit Barsch verhaftet.

Der Graf Opalla schreitet ein und holt Jette aus dem Gefängnis, indem er ein Verlöbnis mit Jette vortäuscht und erklärt, Jette werde am nächsten Tag Berlin verlassen und mit ihm nach Tirol gehen. Ihm gelingt es tatsächlich, Jette zur Aufgabe ihrer Karriere zu überreden und sie von einer Hochzeit mit ihm zu überzeugen.

In Tirol angekommen, lernt Jette Eugens Vater kennen. Dieser lässt seinen Sohn wissen, dass sie als Schwiegertochter nicht in Frage kommt. Eugen möchte die Sängerin aber nicht aufgeben. In der Zwischenzeit bereut die Frau des Theaterdirektors Körting mittlerweile ihre Intrige gegen Jette, denn das Theater macht Verluste. Frau Körting gibt Jettes Mutter 2000 Mark. Mit diesem Geld soll Jette nach Berlin zurückgeholt werden. Mutter und Schwester fahren also nach Tirol und sind vom luxuriösen Anwesen des Grafen Opalla so angetan, dass sie Jette nicht sagen, dass in Berlin eine neue Chance auf sie wartet. Wenige Tage später erreicht auch Fritz Barsch Tirol. Ihm gelingt es, mittels einer List, Jette wieder beim Theater zu verpflichten. Die Sängerin entdeckt ihre Gefühle für Fritz Barsch und merkt, dass der Graf Opalla nicht zu ihr passt. Gemeinsam mit Fritz fährt sie nach Berlin zurück.

Musik

Grethe Weiser singt unter anderem „Ich bin die Frau der 1000 Männer“, „Ich bin ein kleiner Hirtenknab'“ und „Theater, Theater, Theater“. Weiser und de Kowa singen die Duette „Einmal etwas werden, einmal etwas sein“ und „Ich bin ein loser Falter“.

Kritiken

Quellen

  1. Zitat bei Manfred Hobsch: Liebe, Tanz und 1000 Schlagerfilme, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin, 1998, S. 90