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Sebastian Franck (Kirchenliederdichter)

Dieser Artikel behandelt den Kirchenliederdichter Sebastian Franck (17. Jahrhundert), der gleichnamige Humanist aus dem 16. Jahrhundert wird unter Sebastian Franck erläutert.

Sebastian Franck (* 18. Januar 1606 in Schleusingen; † 12. April 1668 in Schweinfurt) war ein deutscher Dichter von Kirchenliedern.

Inhaltsverzeichnis

Leben

In seiner Geburtsstadt besuchte Franck das Gymnasium. Anschließend studierte er in Straßburg und Leipzig Theologie und war dann Hauslehrer in Breslau und Umgebung. 1630 wurde er in Jena Magister, dann Hauslehrer in Roßdorf (Thüringen), 1632 Inspektor am Gymnasium in Schleusingen und 1634 erster evangelischer Prediger im Stift Fulda. Von dort musste er aufgrund der Unruhen des Dreißigjährigen Krieges aber sogleich fliehen. Seit 1636 wirkte er als Pfarrer von Geroda in Franken, wo er unter den Kriegswirren ebenfalls zu leiden hatte. In Schweinfurt bekam er 1653 ein Pfarramt und wurde 1660 zum Diakonus der Stadt berufen, in der er auch verstarb.

1634 hatte er das Gelübde abgelegt, „alle Tage aus dem Psalterbüchlein Davids zum wenigsten zwei Psalmen des Morgens und Abends zu beten“. Daraus schöpfte er Kraft und Trost. In mehreren Werken legte er Psalmen aus und schrieb Gebete und religiöse Lieder. Am bekanntesten wurde das Lied „Hier ist mein Herz, Herr, nimm es hin“. Es erschien erstmals im Coburger Gesangbuch von 1645.

Werke

Literatur

PND: Datensatz zu Sebastian Franck (Kirchenliederdichter) bei der DNB
Keine Treffer im DNB-OPAC, 25. Oktober 2007
Personendaten
Franck, Sebastian
deutscher Dichter von Kirchenliedern
18. Januar 1606
Schleusingen, Thüringen
12. April 1668
Schweinfurt