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Assurances Générales de France

Assurances Générales de France
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1818
Unternehmenssitz Paris, Frankreich
Unternehmensleitung

Jean-Philippe Thierry

Mitarbeiter 32.000
Umsatz 17,3 Mrd. € (2004)
Branche Versicherungen, Investitionsmanagement
Website agf.fr

Assurances générales de France (AGF) ist eine französische Versicherungsgesellschaft mit Sitz in Paris.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1818 gründete Martin d’André die Société Anonyme des Assurances Générales durch Umbau einer Feuerversicherungsgesellschaft, einer Seeversicherungsgesellschaft und einer Lebensversicherungsgesellschaft. 1849 wurde ein Rückversicherungsvertrag mit Phénix in London abgeschlossen, infolge dessen Générale eine der bedeutendsten Versicherungsgesellschaften Europas wurde.

1945 wurde AGF, wie viele andere Unternehmen in Frankreich auch, nationalisiert. 1968 wurden die nationalisierten Versicherungsgesellschaften restrukturiert: Die Générale fusionierte mit Phénix zur AGF.

Eigentümer

1996 wurde 51 % des Aktienkapitals von AGF privatisiert. Seit 1997 ist die deutsche Allianz AG an AGF beteiligt. Ab dem 9. Mai 2007 besitzt Allianz über 95 % des Aktienkapital. 4,6 % des Kapitals sind im Streubesitz.

Im April 2007 wurde ein Squeeze-Out Verfahren eingeleitet, sodass die Minderheitsaktionäre gegen eine Abfindung ihre Aktien abgeben konnten. Am 11. Juli 2007 wurde dieses Verfahren mit der Beendigung der Notierung an der Pariser Börse abgeschlossen. Die AGF ist seitdem ein 100%iges Tochterunternehmer der Allianz Holding France SAS (einem Tochterunternehmen der Allianz SE).

Börsendaten

Von Februar 1976 bis Juli 2007 wurde AGF an der Pariser Börse, heute Teil der Euronext-Börse, notiert und gehörte dem französischen Börsenindex CAC40 an.

AGF wird von Jean-Philippe Thierry als CEO geleitet und erwirtschaftete im Jahr 2004 einen Umsatz von € 17,3 Mrd. mit 32.000 Beschäftigten.