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Panzermunition

Bei Panzermunition handelt es sich allgemein um die Munitionsarten, die in gepanzerten Kampffahrzeugen Verwendung finden. Je nach Bewaffnung eines Panzers kann dazu gehören:

Leichte Munition

Munition für MG oder Bordmaschinenkanone wird durch Gurte der Waffe zugeführt. Dazu können verschiedene Geschosstypen verwendet werden:

Zur besseren Kontrolle beim Schießen oder Feuerleitung werden meist in regelmäßigen Abständen Leuchtspurpatronen (sog. Tracking-Geschosse) eingeführt, deren Geschoss einen Leuchtsatz am Heck aufweist.

Schwere Munition

Munition für die Bordkanone, die Hauptbewaffnung eines (Kampf-)Panzers, ist grundsätzlich ähnlich wie normale Munition aufgebaut und setzt sich zusammen aus dem Geschoss, der Treibladung, dem Zünder (entweder durch Schlagbolzen oder elektrisch gezündet) und der Kartusche (Hülse). Es existiert eine Vielzahl von Geschosstypen. Diese lassen sich hinsichtlich Stabilisierungsart und Wirkungsweise unterscheiden.

Die Stabilisierung kann durch Flügel oder Drall (Züge und Felder) erfolgen. Da die Rotation des Geschosskörpers um seine Längsachse die Wirkung einer Hohlladungsgranate schwächt, werden diese bevorzugt flügelstabilisiert.

In Hinblick auf die Wirkungsweise ist folgende Gliederung möglich: