Heim

Erlenbach (Wieslauter)

Vorlage:Infobox Fluss/DGWK_fehltVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehltVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Erlenbach

Burg Berwartstein über dem Erlenbachtal

Daten
Lage Wasgau (Rheinland-Pfalz, Deutschland)
Länge 8 kmdep1
Quelle Löffelsberg bei OberschlettenbachVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 370 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-QUELLE_fehlt
Mündung Wieslauter in NiederschlettenbachKoordinaten: 49° 5′ 2″ N, 7° 50′ 43″ O
49° 5′ 2″ N, 7° 50′ 43″ O
Mündungshöhe 203 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt
Höhenunterschied 167 mdep1
Flusssystem Rhein
Gemeinden Oberschlettenbach, Vorderweidenthal, Erlenbach, Niederschlettenbach

Der Erlenbach ist ein 8 km langer Wasserlauf im südpfälzischen Wasgau (Bundesland Rheinland-Pfalz) und ein linker Zufluss der Wieslauter, die später, in der Rheinebene, Lauter genannt wird.

Verlauf

Der Erlenbach hat eine Haupt- und eine etwas schwächere Nebenquelle, die nur wenige hundert Meter voneinander entfernt an der Ostflanke des 445 m hohen Löffelsberges zutage treten. Dieser gehört zum Wasgau, dem Südteil des Pfälzerwaldes.

Anfangs nach Osten fließend, wobei der Hauptbach Oberschlettenbach berührt, treffen sich die beiden Quellbäche nach 2 km; dabei mündet der schwächere Bach von rechts in den stärkeren. Der vereinigte Erlenbach wendet sich nach Süden und fließt durch Vorderweidenthal und Erlenbach. In Niederschlettenbach mündet er von links in die Wieslauter.

Sehenswürdigkeiten

Unmittelbar östlich des Quellgebiets liegen die Burg Lindelbrunn sowie der Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße, 3 km westlich des Mittellaufs die Burg Drachenfels, die 1523 zerstört wurde, weil ein Anteil dem rebellischen Ritter Franz von Sickingen gehört hatte.

Die bewohnte Burg Berwartstein, früher im Besitz des Ritters Hans von Trotha, der als Hans Trapp ins Sagengut der Region eingegangen ist, erhebt sich links des Erlenbachs über der gleichnamigen Ortschaft.

Der Ritter starb 1503 und wurde in der St.-Anna-Kapelle wenig oberhalb der Erlenbachmündung beigesetzt. Die Kapelle war vom nahen Kloster Weißenburg in Auftrag gegeben und 1462 vollendet worden, um den Bergleuten der Eisenerzgrube am Bremmelberg die Möglichkeit zum Kirchgang zu bieten. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Kapelle durch französische Revolutionstruppen schwer beschädigt und erst 1908 wieder aufgebaut. Seither ist sie jeweils am letzten Julisonntag Ziel einer Wallfahrt.