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Autobahnraser (Film)

Filmdaten
Deutscher Titel: Autobahnraser
Originaltitel: Autobahnraser
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2004
Länge (PAL-DVD): 87 Minuten
Originalsprache: Deutsch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Michael Keusch
Drehbuch: Robert Kulzer,Herman Weigel
Produktion: Oliver Berben
Musik: Nico Krebs
Schnitt: Alexander Berner, Stefan Essl
Besetzung

Autobahnraser ist eine deutsche Produktion aus dem Jahr 2004. In den Hauptrollen spielen u. a. Luke Wilkins, Alexandra Neldel, Collien Fernandes und Thomas Heinze.

Der Film basiert auf dem Computerspiel Autobahn Raser.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Durch einen missglückten Einsatz, bei dem 6 Audi TT gestohlen wurden, wird Karl-Heinz zur Radarkontrolle auf einer Landstraße verdonnert. Kurz nach dem Aufbauen des Geräts lässt sich bereits ein BMW mit über 200 km/h ablichten. Ein weiterer, älterer BMW, der gerade vom TÜV abgenommen werden soll, wird mit hoher Geschwindigkeit geblitzt und angehalten, nachdem er mit Lachgaseinspritzung ebenfalls auf über 200 km/h kam. Anschließend fährt ein Mann im Ford Mustang vor und heftet Plakate an ein Schild, die zum "Grillfest" einladen. Karl-Heinz ahnt, dass es sich hierbei um Rennen der Autobahnraser handelt und schlägt einen Einsatz vor. Dieser Vorschlag wird angenommen, jedoch muss Karl-Heinz seinen Plan alleine durchführen, da der Rest der Polizei an einer Sonderübung teilnimmt. Karl-Heinz bekommt einen uralten VW Polo gestellt, mit dem er am Rennen teilnehmen und die Fahrer filmen soll. Das Rennen besteht aus dem Ziel, an einer Radaranlage auf der Autobahn die höchste Geschwindigkeit von allen zu erreichen. Knut, der Ausrichter des Rennens, hat einen Schlüssel und besorgt die Blitzer-Fotos. Einer der Teilnehmer des Rennens, Alex, beobachtet am darauf folgenden Tag im Auto der Fahrschule einen weiteren Autodiebstahl vom Transporter herunter. Er fährt, nachdem die Fahrlehrerin kurz das Auto verlässt, den "Bolidenschiebern" hinterher und berichtet deren Versteck der Polizei. Karl-Heinz, der mittlerweile Spaß am Autobahnrennen gefunden hat, fährt mit Alex im Polizei-Porsche zum Treffen, das wegen der vielen Streifenwagen auf der Autobahn abgesagt wird.

Um schnell wieder ein Rennen fahren zu können, hecken diese einen Plan aus, wie sie die "Bolidenschieber" überführen können und bringen GPS-Ortungssender an den gestohlenen Fahrzeugen an. Die Polizei, deren Zugriff zum Desaster führt, muss hilflos zusehen, wie ein LKW ihre Wagen zu Schrott fährt. Die Autobahnraser jedoch verfolgen die Fahrzeuge (eine Dodge Viper, ein Maserati, ein Ferrari und ein Lamborghini). Einen der Wagen bringen sie zum Stehen und deren Fahrer liefern sie der Polizei aus. Zwei der Autobahnraser, darunter die neue Freundin von Karl-Heinz, werden jedoch von den anderen Bolidenschiebern entführt. Über Handy verständigen sie dann sämtliche Raser, die ihnen zu Hilfe eilen und die Kriminellen überwältigen.

Kritik

Lexikon des Internationalen Films: Ebenso triviale wie einfältige Komödie auf der Grundlage eines spannungslosen Computerspiels, die den Geist einer 1980er-Klamotte verströmt und alle Klischees der Gattung bedient.

Dies und Das

Auch wenn der Film in Deutschland spielt, wurden die Autobahnstunts auf der luxemburgischen A13 gedreht. Für ein paar kurze Szenen ist das Westportal des Tunnels Mondorf-les-Bains zu erkennen. Des weiteren taucht in einer kurzen Sequenz der Vorwegweiser der Ausfahrt Mondorf auf.