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Bayerische Creme

Bayerische Creme oder Crème bavaroise ist ein klassisches Dessert der gehobenen Küche.

Basis ist eine Englische Creme (eine im heißen Wasserbad abgeschlagene Creme aus Eigelb, Zucker und Milch oder süßer Sahne), die mit Gelatine gebunden und mit Schlagsahne aufgelockert wird.

Bayerische Creme dient als Grundrezept vieler weiterer klassischer Cremes, wird aber oft auch als eigenständiges Dessert, garniert mit Kirschen, Wald- oder Erdbeeren, serviert.

Der Ursprung der Bayerischen Creme lässt sich bis ins Jahr 1385 an den Hof Stephans III., Herzog von Bayern-Ingolstadt, zurückverfolgen. Andere Quellen berufen sich auf Stephans Tochter Isabeau, die als Königin von Frankreich eine verfeinerte Variante der aus ihrer Heimat bekannten bayerischen Rahmsulz in der französischen Haute Cuisine etabliert haben soll.