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Dotternhausen

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 48° 14′ N, 8° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Zollernalbkreis
Höhe: 666 m ü. NN
Fläche: 10,00 km²
Einwohner: 1891 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 189 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72359
Vorwahl: 07427
Kfz-Kennzeichen: BL
Gemeindeschlüssel: 08 4 17 016
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstr. 21
72359 Dotternhausen
Webpräsenz:
www.dotternhausen.de
Bürgermeister: Monique Adrian

Dotternhausen ist eine Gemeinde im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Dotternhausen liegt am 1002 m ü. NN hohen Plettenberg, dem am weitesten herausragenden Berg am Westrand der Schwäbischen Alb. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 10,02 km² mit einer Höhenlage von 550 bis 1002 m ü. NN.

Die Gemeinde liegt am nördlichen Rande des Oberen Schlichemtals. Die Schlichem verläuft an der südlichen Grenze des Dotternhausener Markungsgebiets. Der den Ort durchfließende, teilweise verdolte Katzenbach verläuft jedoch in Richtung Nordosten und mündet in Balingen in die Eyach.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden Dotternhausens sind (beginnend im Norden):

Balingen (Ortsteile Erzingen und Roßwangen), Hausen am Tann, Ratshausen, Schömberg (bei Balingen) und Dormettingen.

Geschichte

Dotternhausen wurde erstmals im Jahre 1064 urkundlich erwähnt (Doderenhusen), als Kaiser Heinrich IV. mehrere Ortschaften aus dem habsburgischen Besitz an das Kloster Ottmarsheim im Elsass mittels Schenkung vermachte. Die Gemeinde war bis ins 19. Jahrhundert unter der Herrschaft Vorderösterreichs und wurde 1805 an Württemberg übergeben, wo sie bis 1842 dem württembergischen Oberamt Spaichingen, danach dem Oberamt Rottweil zugehörig war. 1938 wurde die Gemeinde dem Landkreis Balingen zugewiesen, welcher sich 1973 durch die Verschmelzung mit dem Landkreis Hechingen zum Zollernalbkreis zusammenschloss.

Religionen

Dotternhausens Einwohner sind überwiegend römisch-katholisch.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1789 890
1791 768
1805 500
1823 692
1871 815
1880 774
1890 694
1900 669
1910 653
1939 706
Jahr Einwohner
1950 950
1956 1000
1964 1110
1970 1209
1979 1202
1982 1313
1983 1401
1990 1633
2000 1764
2006 1812

Politik

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Amtsinhaberin ist seit 1. Februar 2005 Frau Monique Adrian. Sie löste Hartmut Steinacher ab, welcher nach 16 Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten war. Die derzeitige Amtszeit von Monique Adrian endet am 31. Januar 2013.

Städtepartnerschaften

Frankreich: Val d'Oison

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Musik

Kultur

Bauwerke

Museen

Die ansässige Firma Holcim (früher Rohrbach Zement) betreibt ein Fossilienmuseum unter dem Namen Werkforum

Sport

Vereine:

Sporteinrichtungen:

Wirtschaft und Infrastruktur

In Dotternhausen gibt es zwei große Steinbrüche und ein großes Zementwerk, wobei der Transport des gebrochenen Kalksteins mit Hilfe einer Luftseilbahn geschieht. Diese Seilbahn ist ein Wahrzeichen der Gemeinde Dotternhausen. Sie überquert die B 27 und ist durch ihre unverwechselbaren Lorenwagen bekannt. Täglich werden hier 3.000 Tonnen Kalkstein vom nahen Plettenberg ins Werk befördert.

Verkehr

Am westlichen Ortsrand verläuft die B 27, welche Dotternhausen nach Norden mit Balingen-Tübingen-Stuttgart und nach Süden mit Rottweil-Villingen-Schwenningen-Schweiz bzw. Bodensee verbindet. Die A 81 (AS Rottweil) ist rund 17 Kilometer entfernt.

Dotternhausen liegt an der Bahnstrecke Balingen–Schömberg, welche werktags von Güterzügen und in den Sommermonaten sonntags auch von Personenzügen (Rad-Wander-Shuttles) befahren wird.
Die nächsten größeren Bahnhöfe:

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 334.
Buslinien:

Bildung

Ehrenbürger

 Commons: Dotternhausen – Bilder, Videos und Audiodateien