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Friedrich August von Finck

Friedrich August von Finck (* 25. November 1718 in Strelitz; † 22. Februar 1766 in Kopenhagen) war ein preußischer General.

Finck trat zunächst in österreichische Dienste und nahm 1737 an den Türkenkriegen teil. 1738 ging er in russische Dienste über und kam 1742 als Major in die preußische Armee.

Nach der Schlacht von Kolin 1757 wurde Finck zum Obersten befördert und noch im gleichen Jahr Generalmajor. Anfang 1759 wurde er Generalleutnant. Im Siebenjährigen Krieg 1759 wurde Finck dem Prinzen Heinrich zugeteilt, dem die Verteidigung von Sachsen übertragen war. Im Laufe des Jahres (September) wird Dresden Friedrich II. kampflos übergeben und durch die Reichsarmee besetzt. Der österreichische Feldmarschall Daun zieht aber weiter Richtung Böhmen, um das im seinem Rücken stehende Korps von General Finck zu schlagen. Finck, der den Aufmarsch der Truppen bemerkt, hofft auf den Entsatz durch den preußischen König. Dieser hatte den etwas uneindeutigen Befehl: „...kommt was Starkes oder hat der Feind nur eine gute Disposition, so könnt ihr solche passieren lassen...“ gegeben. Finck stellt sich so dem Feind bei Maxen. Er wird aber bald beim Gefecht von Maxen eingeschlossen und muss nach heftiger Gegenwehr und fehlgeschlagenem Rückzug letztendlich kapitulieren. Finck wird - ebenso wie die übrigen Generale - auf Ehrenwort entlassen und nach dem Frieden vom Kriegsgericht unter dem Vorsitz Zietens zu zweijähriger Festungshaft und Ausstoßung aus dem Heer verurteilt. Die meisten seiner Soldaten starben in Gefangenschaft an der „Roten Ruhr“.

Nach Verbüßung der Haftzeit berief Friedrich V. von Dänemark Finck in seine Dienste. Er starb als erster Deputierter im General-Kriegsdirektorium in Kopenhagen am 22. Februar 1766.

Werke

Literatur


Personendaten
Finck, Friedrich August von
preußischer General
25. November 1718
Strelitz
22. Februar 1766
Kopenhagen